Nein, "The Mangler" zählt wahrlich nicht zu Tobe Hoopers besseren Leistungen. Dabei ist die Story um eine vom Teufel bessenene Bügelmaschiene zunächst einmal relativ innovativ und hätte sicherlich auch das Potenzial gehabt, für kontinuierlich spannende Genreunterhaltung zu sorgen. Leider entpuppt sich "The Mangler" schnell als eher laues Lüftchen am reichhaltig bestückten Horrorhimmel. Das Problem des Streifens ist schlicht, daß er über weite Strecken langweilig und langatmig ist. Die Grundidee und die recht stimmungsvoll designte Höllenmaschiene sorgen zwar für Atmosphäre und auch die Darsteller - neben Ermittler Ted Levine allen vorran Robert Englund in genial-gruseliger Protese - sind des Horrorgenres absolut würdig, nur was hilft das, wenn über die gut 90 Minuten Laufzeit kaum etwas passiert? Insgesamt kommt "The Mangler" in seiner Unrated-Fassung unterm Strich auf etwa ein halbes Dutzend erwähnenswerter Splatterszenen und gerademal eine einzige (!) Spannungsszene mit gewissem Tempo im coolen Exozismus-Finale. Da können die Effekte noch so blutig sein (und sie sind es wirklich!), für mehr als durchschnittliche Horrorkost reicht das Gebotene einfach nicht! Trotz technischer Qualitäten und recht fettem Gore: Klarer Fall von "angezogener Handbremse"...