Review

Ich würde mich ja nun wirklich grundsätzlich als Freund von Stephen-King-Verfilmungen bezeichnen, konnte ich vielen doch so Einiges abgewinnen. Doch diese Umsetzung, basierend auf einer netten Kurzgeschichte, hat mich einfach nur verärgert. Mir ist klar, dass man, möchte man eine king'sche Short Story auf Spielfilmlänge bringen, so einiges umschreiben und dazudichten muss. Nur - muss es tatsächlich so ein zum Himmel schreiender Humbug sein? Eine Mangel, die die Treppen rauf und runter rennt? Das ist kein Horror, das ist Trash.

Von Beginn an versucht Hooper, eine dreckige, unbehagliche Atmosphäre aufzubauen, was am vollen Klischeebrett und vollkommen überzeichneten, unglaubwürdigen bis LÄCHERLICHEN Charakteren scheitert. Von der löchrigen Story mal ganz zu schweigen. Da retten auch die zwei, drei ansehnlichen Splatter-/Gore-Effekte im letzten Drittel nichts mehr.

Fazit: Fast alles, was einen vernünftigen Genre-Beitrag ausmacht, ist hier MANGELware. Herbe Enttäuschung, unterdurschnittlicher Horror-Trash.

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