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4

Eine Wäschemangel mit diabolischem Eigenleben, oh Junge! Nicht nur, dass der riesige und übertrieben altmodische Apparat total unrealistisch ausschaut, der Menschen fressende Metallklotz steht ja auch einfach nur da und benötigt besonders unvorsichtige Opfer, die ganz nah rangehen. Das ist alles nur wenig aufregend, weshalb man dieses Manko mit viel Blut kompensieren wollte. Die ganze Angelegenheit wirkt immens gestreckt, zumal eine Kurzgeschichte von Stephen King wohl auch nicht genug hergibt für einen hundertminütigen Spielfilm. Richtig schlecht ist die Maske des künstlich gealterten (die aufgemalten Augenbrauen!) Robert Englund, der in den relativ Freddy-armen 90ern öfters solch verbitterte, verkrüppelte Kauze spielte. Auch seltsam: Der eine Bulle erkennt sofort alle Zusammenhänge und glaubt fest an das Übernatürliche.

7

In den 90ern waren Stephen King Verfilmungen sehr beliebt, so wurden Kurzgeschichten wie Kinder des Zorns oder der Rasenmähermann für die grosse Leinwand verfilmt. Das Niveau war im Vergleich zu heute sehr hoch. Für das anspruchsverwöhnte Kino der damaligen Zeit war "The Mangler" gerade mal Durchschnitt. Doch aus heutiger Sicht betrachtet sieht man einen kleinen aber sehr feinen Film vor sich. Die Darsteller bemühen sich, der Handlungsort ist düster und die auf den Film verstreuten Goreeinlagen sind richtig passend gemacht. Nicht wie heute wo man permanent die rote Soße auspackt. Der Film ist kein Meilenstein, aber auch kein schlechter Film, sondern ein beklemmender über dem Durchschnitt angesiedelter Film. Guter Horror, mit atmosphäre, überzeugenden Darstellern und richtig guten Effekten.

10

Guter Horror nach einer Stephen King Kurzgeschichte! Der Film ist recht spannend gemacht und musikalisch gut unterlegt! Die Splattereffeckte sind schön gorig und deshalb wurde der Film auch in Andreas Bethmanns Deep Red Gore Book erwähnt. 7/10

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