Zum Glück habe ich mir vor dem Schauen des Filmes die Kritiken hier nicht durchgelesen, sonst hätte ich ihn wohl gar nicht erst angeschaltet.
Zu Anfang wird man direkt ans Ende geschleudert - eine Art Zombie-Showdown, der ziemlich actiongeladen und auch ganz ansehnlich daherkommt. Im weiteren Verlauf lernt man dann die Vorgeschichte dieses Happenings.
Eine Thermoskanne mit zweifelhaftem Inhalte wird von einem Rudel psychisch Internierter beim Müllsammeln (ist das jetzt die aktuelle "Erlebnispädagogik"?) Im Zentrum des Interesses, wird dann eben diese Kanne unvorsichtigerweise von einem "Insassen" der Nervenheilanstalt geöffnet - etwas entweicht und die Verwandlung kann beginnen.
Jeden Tag spitzen sich die Ereignisse und Vorkommnisse zu.
Klar, man mag einwenden, dass der Film im Mittelteil (bzw. nach dem actiongeladenen Auftakt) ziemlich langatmig und schleppend ist.
Dennoch finde ich ihn recht gut umgesetzt, und auch diese etwas seichtere Erzählweise ist mal interessant anders - und es ist sehr subtil und in vielen Facetten dargestellt, wie die Leute sich verändern (z.B. die Peeling-Szene, die Mahlzeit-Szene).
Wer einen Zombiefilm mal anders aufgezogen "ertragen" kann und auch mal auf Dauerfeuer-Effekte verzichten kann, dem sei dieser Film ans Herz gelegt (über die Namens-"Wischerei" kann man getrost mal hinweg sehen, ist es doch eine Sache des Verleihs und nicht die der Macher - nehme ich mal an.)