1968, Pennsylvania, Ravenside Military Hospital:
Ein mysteriöser Virus verwandelt einen Großteil der Patienten, Pfleger, Ärzte und Schwestern in kannibalistische Untote.
Zum Glück trifft eine Militäreinheit vor Ort ein um das Untotenproblem mit bleihaltigen Argumenten zu beseitigen.
Allerdings machen die Soldaten keinen Unterschied zwischen Infizierten und Nichtinfizierten und zerlegen das Krankenhaus zu guter Letzt mit genügend Plastiksprengstoff in seine Einzelteile.
Was aber keiner der Soldaten ahnt:
Kurze zuvor hat einer der Pfleger versucht zu entkommen und als Beweis eine Probe des Virus in einer Thermoskanne versteckt.
Doch auch er mutiert schon bald auf der Flucht zu einem Zombie und wird exekutiert.
Die Thermoskanne landet unbemerkt im Gebüsch... .
Jetzt:
An dem Platz wo früher das Militärkrankenhaus stand befindet sich nun das Ravenside Hospital, eine Einrichtung für Geisteskranke.
Chefarzt Dr. Heller (Andreas van Ray) ist davon überzeugt das regelmäßige Arbeit an der frischen Luft den Patienten hilft einen geordneten Alltag aufzubauen weswegen Jackie (John F. Henry III), Sam (Julian Thomas), Boris (Stan Klimecko), Isaac (Justin Ipock) und ihr Therapeut Donwynn (Stephan Wolfert) (der eine etwas liberalere Einstellung als Heller hat) bei einer Müllsammelaktion die alte, eingerostete Thermoskanne finden und entscheiden diese in aller Ruhe im Hospital zu öffnen.
Bei der Rückkehr wird Isaac bereits von Emma (Laurie Baranyay), einer weiteren Insassin, sehnsüchtig erwartet wollen die Beiden doch am Abend im Besucherraum ungestört (mit Hilfe von Donwynn) einige romantische Momente miteinander verbringen.
Dies geht aber nicht lange gut da der tyrannische Pfleger Marshall (Joe C. Marino) die zwei Turteltauben erwischt.
Mittlerweile versucht Jackie die Thermoskanne zu öffnen.
Dies gelingt auch was dazu führt das er Donwynn, Isaac, Emma, Boris und Sam mit dem Virus infiziert werden.
Bereits am nächsten Tag merken Issac & Co. das u. a. ihre Haut abpellt und alle in einer bestimmten Weise telepathisch miteinander verbunden sind.
Dann wird Emma während einer Untersuchung von Marshall drangsaliert was zu einem Biss in einen seiner Arme führt und von hier an ist es nur ein kleiner Schritt zur allgemeinen Zombifizierung in der Anstalt für Lach- und Krachgeschichten was auch eine von Heller verhängte Quarantäne und der Bewaffnung sämtlicher Pfleger mit Feuerwaffen nicht stoppen kann... .
Day of the Dead 2: Contagium ist für sehr viele Fans von Romeros Zombiefilmen so etwas wie ein Sakrileg und einfach nur ein sehr, sehr schlechter Film.
Doch ich persönlich finde Cotagium unterhaltsam, wenn ich gleichzeitig betonen muss das der Film nur etwas für beinharte Trashfans und diejenigen die neugierig geworden sind ist.
Überraschenderweise waren es nicht die schleimigen Zombies und ihre Fressattacken sondern die Szene in der Jackie und Boris in der Kantine essen wollen aber sich dann (dank des Virus) erbrechen und anschließend schwarzen Schleim auswürgen (plus der Szene wo ein etwas katatonischer Insasse angekotzt wird und dann sein Frühstück + Erbrochenes verspeisen will) die bei mir zu einem "Uääägh" Moment führte.
Contagium hat durchaus einige interessante Ideen leidet aber daran die Produzenten am Erfolg des Dawn of the Dead Remakes mit absahnen wollten.
Denn Contagium hätte auch einen Interessanten Science - Fiction Film abgegeben (die Szene mit den Lichtpartikeln die in die Köpfe der Hauptfiguren eindringen gehen schon ziemlich in diese Richtung).
Mit Contagium sollte man nicht zu streng ins Gericht gehen.
Die Abneigung vieler Kritiker rührt wohl vom Titel Day of the Dead 2 her.
Hätte man sich damit begnügt die Zombieinvasion in der Nervenklinik einfach Contagium zu nennen wären viele Besprechungen vermutlich etwas wohlwollender ausgefallen.
Fazit:
Contagium ist kein Klassiker des Genres aber netter, trashiger Zeitvertreib für zwischendurch (aber nur im Originalton und uncut).
Die Handlung kommt schnell in die Gänge und bis zum Ende wird man gut unterhalten.
Eine Ausleihe ist hier in jedem Fall angebracht.
(6/10)