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Alle träumen von dem einen großen Fund, der ihnen ein unbeschwertes Leben in Saus & Braus ermöglicht. Auch den Tramp verschlägt es in die Gegend um Klondike, wo er allerdings keine Zeit hat, nach Bodenschätzen zu suchen, sondern bloß damit beschäftigt ist, am Leben zu bleiben.

Ursprünglich ein klassischer Stummfilm von Charles Chaplin (der natürlich auch die Hauptrolle spielt), in weiterer Folge (& nach dem Siegeszug des Tonfilms) jedoch überarbeitet & nachträglich mit einer Erzählstimme veredelt bzw. verschandelt, je nach Sichtweise.

Goldrausch beginnt in einer stürmischen Schneewüste, verlagert sich in eine lebhafte Stadt & endet schließlich auf einem Dampfer. Unterwegs gibt es einen Mörder, einen (echten) Schwarzbär, ein (halluziniertes) Riesenhuhn, die hübsche Georgia, den Brötchentanz & eine wippende Hütte am Abgrund.

Chaplin hat weder Kosten noch Mühen gescheut. Allein für den Schnee ließ er etwa 200 to Gips, 285 to Salz & 100 Barrel Mehl herankarren. Der Aufwand hat sich gelohnt, sieht die frostige Winterlandschaft doch echt gut aus. Ein toller Film, doch Charlie hat meiner Meinung nach besseres, lustigeres & emotionaleres gedreht.

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