Ivan Reitman schuf mit „Evolution“ einen Film ganz im Sinne seines Hits „Ghostbusters“ aus dem Jahre 1984.
Trottelige Hauptdarsteller kämpfen gegen hervorragend in Szene gesetzte Monster aus dem Computer. Gespickt wird das ganze mit vielen Gags. Überhaupt erinnert der Film ein wenig an „Men in Black“.
Ein Lob gebührt den Schauspielern: Duchovny und Moore spielen in ihrem Comedy-Debut wirklich überzeugend, wenngleich es gewöhnungsbedürftig ist, sie so zu sehen. Moore spielt die trottelige Wissenschaftlerin mit Slapstickeinlagen ebenso gut, wie Duchovny Dr. Kane, der immer einen lockeren Spruch auf Lager hat. Orlando Jones und Seann William Scott kommen aus dem Comedy-Genre und agieren gewohnt souverän!
Gelungen sind außerdem die Special FX! Die Flugaliens können sich durchaus mit den Dinos aus Jurassic Park messen, manch anderes Getier sieht besser, wieder anderes schlechter aus.
Vorwerfen kann man Reitman höchstens, dass der Film manchmal zu stark zwischen verschiedenen Genres schwankt. In einer Sekunde brechen die sehr beängstigend aussehenden Primaten aus dem Labor aus und verpassen dem Film einen leichten Grusel-Touch, Sekunden später folgt eine Comedy-Einlage, gefolgt von einer Action-Sequenz. Das ist wirklich Geschmackssache!