Review

Da liegen aber jetzt mal Welten in der Qualität zwischen dem grottigen ersten Teil von Violent Shit, dem erträglichen zweiten Teil und dem richtig guten dritten Teil:

Violent Shit 1 = Sterne 1
Violent Shit 2 = Sterne 4
Violent Shit 3 = Sterne 8
Nikos the Impaler = Sterne 6,5
Violent Shit - The Movie = Sterne 5


Die Metall-Maske, die fast wie ein Ritter aussieht, aus dem Vorgänger, taucht hier nun für einen kleine Armee von Fieslingen auf, die Kerl um sich versammelt hat. Durch den Umstand hier haufenweise widerliche Bösewichte zu haben, ist überhaupt die Möglichkeit zu einem guten Film gegeben, denn ein Böser schlachtet viele Unschuldige wäre ja wohl das abgegriffendste Prinzip aller Zeiten. Hier ist  das aber niocht so, sondern etliche Sympathieträger treten gegen die Horde von mehreren Dutzend Meuchelmord-Kriegern an...
...dies wird nun dadurch zu einem guten Film, indem richtig sehenswerte Kämpfe praktiziert werden. Schwerter, Schußwaffen, Explosionen, Einzelkämpfer, Laien, Ninjas, Unholde - alles wild gemischt und sogar mit einem recht hohen Spannungsfaktor.

Und keine Sorge: Bei all der Action hat man auch die brutalen Bulteffekte nicht vergessen. Die werden in guter Länge (nicht zu kurz und nicht zu ausgiebig) präsentiert und würzen die Action auf ein über-US-B-Picture-Neveau.

Unberechenbar wird es dramaturgisch auch, denn immer wenn wir uns an Leute als Zentralfigur gewöhnen, werden diese getötet und andere rücken in dne Vordergrund. War echt überrascht, wer dann am Ende die Oberhand gewinnt.

Das ist natürlich jatzt alles nicht technisch auf Hard-Target-Niveau oder in der Liga von The Raid, aber für einen deutschen Amateurfilm in Punkto Abwechslungsreichtum, Kämpfe, Effekte und Handlung ganz weit oben.

Zu den 10 besten deutschen Amateurfilmen sollte man ihn aus jedem Blickwinkel rechnen.

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