Ed Gein war als Kind ein echtes Weichei und fing wegen jeder Kleinigkeit an zu heulen. Deshalb wurde er immer von seinem alkoholkranken Vater geschlagen. Ed wurde nur von seiner Mutter auf ihre eigene Art und Weise geliebt.Sie war ein sehr religiöser Mensch und verteufelte alles sexuelle. Sie bestrafte Ed immer, wenn er mit Mädchen sprach oder Schmuddelhefte in der Badewanne las. Also ist es auch nicht verwunderlich, dass Ed ein Problem mit Frauen hatte. Als sein Vater starb machte es ihm nichts aus, doch als seine Mutter starb, brach für ihn die Welt zusammen. Von nun an litt Ed unter Wahnvorstellungen. Er glaubte seine Mutter würde ihm aus dem Jenseits befehlen Frauen zu töten. Außerdem entwickelte sich auch seine Sexualität, wenn man das noch so nennen kann. Er grub Leichen aus und nähte sich aus der Haut Kleider. Aus den restlichen Leichenteilen bastelte er ganz "normale" Möbelstücke,wie Lampenständer. Als dann eines Tages ein Polizist zu Ed's Haus fährt, macht er eine grausame Entdeckung, das ganze Haus ist voll von Leichenteilen, ein menschliches Herz liegt in einer Pfanne und eine enthauptete Frau hängt ausgeweidet kopfüber in der Scheune. Ed wird bei seinen Nachbarn, bei denen er immer zu Abend aß, verhaftet.
Ed Gein ist kein Horrorfilm, sondern eine Biographie über einen der bekanntesten Serienkiller aller Zeiten. Der Film setzt mehr darauf die phsychischen Hintergründe der Morde zu klären, als auf derbe Goreszenen, was auch durchaus gut ist, obwohl ich ein wenig mehr Blut erhofft hätte. Der Film ist recht gut geworden, hat aber leider so seine Fehler, z.B. hatte Ed einen großen Bruder, der auf myseriöse Weise starb und im Film wird er von Ed erschlagen. Und das Bild stört ein wenig, ansonsten kann man die DVD des Films nur empfehlen, da sie gutes Bonusmaterial enthält.
8/10