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Achtung Gurkenalarm!!! Mit „Terror At Tenkiller“ ist nämlich nicht zu spaßen. Todernst wird dieses US Slashermachwerk aus den 80er durchgezogen und gerade das sorgt bei diesem Film für eine Menge unfreiwilligen Humor.

Blödblinse A hat Stress mit ihrem Macker Josh. Der ist echt fies zu ihr und lässt sie einfach nicht zufrieden. Daher beschließt Blödblinse B mit Blödblinse A für den Sommer in den Urlaub zu fahren. Als Ziel wurde das Feriengebiet Tenkiller auserkoren (was ein dämlicher Name). Doof nur, dass gerade dort ein Killer umherschleicht, der es hauptsächlich auf Frauen abgesehen hat. Schon sehr bald müssen sie um ihr Leben kämpfen.

Gähn. Die Handlung hat es vom Langweiligkeitsgrad echt in sich. Die Schauspieler tun ihr übriges, dass die knapp 90 Minuten zur Qual werden. Wer die Jungs und Mädels auf die Leinwand losgelassen hat, der sollte echt bestraft werden. Vor allem das Blondinchen spielt am Rande zur Körperverletzung.

Leider wurde auch die Mördersuche verbockt. Denn dem Zuschauer wird sofort der Mörder vor die Nase gehalten. Was soll das denn? Dadurch kommt den ganzen Film über kein einziges Mal Spannung auf.

Naja. Mit etwas Glück können in solchen Fällen ja die Effekte noch einiges an Punkten raushauen. Doch auch an dieser Stelle ist ziemlich tote Hose. Der Bodycount ist kaum vorhanden und wenn stümperhaft inszeniert. Zwei der Effekte kommen zwar ansatzweise hart rüber, rechtfertigen aber keinesfalls die Beschlagnahme dieses Müllfilms.

Die Musik schwankt ständig von ganz anständiger Low Budget Horrorfilmmusik zu Ohrenvergewaltigung hin und her.

Aber der Film hat auch seine guten Seiten, wenn auch nur für den Freund des Trashfilms. So ist alles schon wieder so stümperhaft umgesetzt, dass es schon wieder lustig ist dem Treiben zuzusehen. Da wird z.B. alle paar Minuten das gleiche Gespräch aufgerollt. Eigentlich möchte Blondie ja auch überhaupt nicht mit dem ollen Josh quasseln. Doch sobald der mal nicht mit ihr reden will, sondern mit ihrer Freundin, überlegt sie es sich wieder anders. Verstehe die Frauen wer will.

Der letzte Pluspunkt geht an die Klamotten. Die sind nämlich ein echter Hingucker. So läuft Blondie ca. zwanzig Minuten in einer dermaßen fies, buntem Rockkombi rum, dass man schon deshalb den Film gesehen haben sollte. Sieht ungefähr so aus, als wäre Picasso Modedesigner geworden. Die Frisuren sind natürlich auch top. Eighties at it’s best.

Fazit: Eigentlich hat dieser Film keine wirkliche Daseinsberechtigung. Als Slasher versagt das Teil total. Trotzdem konnte mich der Film aus unerklärten Gründen etwas an die Glotze fesseln. Vielleicht litt ich unter Fieberträumen oder so. Trotzdem rate ich jedem von diesem Film ab. Das Cover sollte ja eigentlich auch schon Warnung genug sein.

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