Review

Einer der wenigen Streifen, der bereits in der englischsprachigen Originalfassung den deutschen Moralaposteln dermaßen auf den Zeiger ging, daß man ihn unbedingt via eines Verbotes aus dem Weg räumen mußte, wird nun durch Astro in dtscher Synchro erstmals einem breiteren Publikum zugänglich gemacht...
und der Film ist einfach Dreck! Nichts gegen "schlechte" Filme, aber dem TENKILLER fehlen jegliche Trash-Qualitäten, die diesen Verbruch wenigstens einigermaßen verträglich gemacht hätten. Manche Filme sind so schlecht, daß sie schon fast wieder gut (oder wenigstens kultig) sind, manche Filme sind einfach nur schlecht...
TENKILLER startet mit dem fürs Slasher-Genre üblichem Anfangsmord, ein nicht mal übel gemachter Kehlenschnitt - aber das wars dann auch schon. Der Rest des Films ertrinkt in quälender Langeweile, man lernt die Vorspultaste des DVD-Players kennen und freundet sich mit ihr an.
Die Darsteller sind unterbemittelt, die Musik unpassend, technische Fertigkeiten des Regisseurs beschränken sich auf Brotschneiden, kaum Tits & Asses, wenige (...und dazu schlecht realisierte) Effekte - selbst beim Unterarmabschneiden eines der Knallchargen fließt kein Tropfen Blut.
Kopfschüttelnd fragt man sich nach dem sehr zweifelhaften Genuß dieses cineastischen Kothaufens nur, warum die Prüfstelle diesen Schwund mit einem Verbot belegte - aber das muß man auch nicht verstehen.
Fazit: 0 v. 10 Punkten und Danke an Regisseur Meyer, keine weiteren Filme mehr gedreht zu haben.

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