Inhalt:
China..., in den 1920er oder 1930er Jahren.
Der hitzige Wong Kwong (Martin Chui) glaubt, dass sein Vater von Meister Lei getötet wurde.
Er will diesen Tod rächen, und sucht daher Lei.
Lei ist der Vater von Lei Lung (Dragon Lee), der selbst seinen Vater sucht, um dessen Unschuld zu beweisen.
Er wendet sich an Meister Kwan (Carter Wong)..., und es kommt zu etlichen Kämpfen.
Schließlich findet Lei Lung seinen Vater..., er wurde ermordet.
Alsbald stellt sich heraus, wer Lei tötete..., niemand anderes als Kwan.
Dass sich Mei Ling (Sheila Kim), die Schwester von Kwan, in Lei Lung verliebt hat..., spitzt die Angelegenheit dramatisch zu.
Es kommt zwischen Wong Kwong und Kwan..., und schließlich zwischen Lei Lung und Kwan zu Duellen auf Leben oder Tod.....
Fazit:
Im Jahre 1980 kurbelte Regisseur Godfrey Ho diesen in seiner Story so wirren wie dünnen KungFu-Actioner als so für ihn typischen, schnell und billig gemachten Eastern vom Fließband ab.
Godfrey Ho..., der Mann für den schnellen, billigen KungFu-Film..., Streifen die den geneigten, eingefleischten Eastern-Fan ja entsprechend leicht und locker unterhalten.
Wäre diesmal die Geschichte nicht so dünn wie verwirrend erzählt..., und der Streifen zur Mitte hin fast fade, ja langweilig für den Betrachter sich hinziehend. Und das bei lediglich 76 Minuten Laufzeit.
Hinzukommt..., dass die Fights bis zum Ablauf von 60 Minuten nicht gerade hochklassig sind, und der Geschwindigkeits-Regler irgendwie durchgehend verrückt spielte. Die Geräuschkulisse, ebenfalls crazy, zieht das Ganze dann noch in den Trash-Bereich. sowie manche alberne Kostümierung als Ninja-Superman-Verschnitt..., oh Mann..., au Backe.
Tja..., fast ein Eastern, der zu denen gehört, die das Genre in Verruf brachten..., die schnell-billige Massen-Ware aus dem schmuddligen Bahnhofs-Kino der 1970er und der frühen 1980er.
Die Atmosphäre ist denn auch nüchtern-kostengünstig, zwar gediegene Kulissen..., aber eben auch typisch für einen B-Eastern der "Wald und Wiesen"-Kategorie.
Die Geschichte..., es geht mal wieder um Rache, und um ein Verwirr-Spiel "Wer und wo ist der Mörder". Das zieht sich...., ist nicht stringent konzipiert..., und zur Mitte hin setzt beim Zuschauer gar so etwas wie Ermüdung ein, sprich Langeweile.
Erst ab der 60. Minute...., zieht die Dramatik an, und das liegt wohl auch daran, dass die KungFu-Action erst dann eine Steigerung in der Härte und der Choreographie erfährt.
Dann geht alles rasant und endlich dynamischer ab..., und hievt das Ganze dann noch so gerade auf mittleres Niveau..., mal wohlwollend gesprochen.
Aber ein Eastern..., zum schnellen Konsum, dann zum schnellen Abhaken..., ein KungFu-Film für "Zwischendurch", wo ich mir als Eastern-Fan hinterher sagte: Na ja, gut, okay. Der nächste Eastern bitte.
Dragon Lee..., wie Godfrey Ho der Mann für den schnell-billigen KungFu-Actioner..., auch er agiert all zu routiniert und fast farblos im Spiel.
Immerhin..., er ist ein exzellenter Kämpfer, starke Technik, dynamischer Bewegungsablauf..., und Marke Bruce Lee. Er hat aber schon bessere Filme im Repertoire gehabt..., selbst im B-Sektor des Genres.
Sein Widersacher ist ebenfalls -zum Glück für diese Produktion- ein starker Fighter..., Carter Wong, gestählt duch zig Eastern auch der gehobenen Kategorie. Wie immer, stechender Blick, arrogante Aura..., ein Routine-Villain.
Martin Chui als Irgendwie-Bindeglied zwischen den Kontrahenten und für die dünn-wirre Storyline..., und Sheila Kim als niedlicher Blickfang runden den Cast denn noch ab.
Warum sieht man sich einen KungFu-Film an..., für die Action.
Erst ab der 60. Minute zieht das Ganze auch in diesem Bereich an (im Vergleich zu vorher gezeigtem), die Duelle Chui vs. Wong und dann Wong vs. Lee..., und auch die Choreographie im Kampf Lee´s "gegen 5+x" sind dann noch die Highlights im Film, um es mal fast hochtrabend zu formulieren.
Ganz okay für einen leicht trashigen KungFu-Streifen dieser Sorte..., und der Eastern-Fan hakt´s ab.
Viel ist also nicht zu sagen..., ein billiger Eastern von der Stange..., ich hatte mir bei Darstellern wie Dragon Lee und Carter Wong etwas mehr davon versprochen.
Knappe 5/10 Punkte stehen da noch zu Buche.