Mortuary (0/10)
Ich weiss nicht, warum ich immer wieder auf achtklassige Filme hereinfalle, aber in diesem Fall habe ich wieder voll in die Müllkiste gegriffen.
Mortuary ist filmischer Müll, denn hier stimmt nichts. Die besten Highlights der Unlogik seien hier erwähnt.
Das beginnt schon mit dem Haus. Völlig im Deck und Schlamm, innen auch alles verwohnt, welche Mutter, die einigermaßen geistig gesund ist, zieht da mit ihren Kindern ein.
Dann der Beruf der Mutter: Bestatterin? Denise Crosby hat ja schon in Enterprise nur weinerlig und drittklassig gemimt, hier ist aber alles verloren. Sie weiss nicht, wie die Schläuche in die Leiche einzuführen sind. My oh my, was ein Kasperletheater.
Ach zum Thema Bestatter: die Leichen liegen einfach mal so im Sarg, ohne Kühlung, und ein Krankenwagen bringt neue Unfallopfer zum Sonderpreis. Ich weiss auch nicht mehr.
Zu den Masken: billiger gehts kaum, es durfe nichts kosten.
Zum Ende: Der Sohn wird von einer billigen digital-Soße verschlungen, das kleine Mädchen kriegt eine tödliche Umarmung von ihrer Mutter (wo kam die denn jetzt her???)
Eines ist sicher: dieser Film kostet nicht nur Lebenszeit, sondern auch eine Menge Hirnzellen. Eine FSK 12 wäre auch noch gegangen, denn Horror kann diesen Mist keiner nennen.
Eine Frechheit sondergleichen, was B-Movie Regisseur Tobe Hooper hier den Zuschauern unterjubeln will.
Fazit: Trash-Movie ohne Sinn und Verstand über Leichen, die zum Leben kommen, weil aus dem Abfluss lebender Unkraut wächst.
Selten habe ich mich so geschämt für ein entliehenes Video.
Ich rate strengstens ab.