Rotzfreche, trashige Satire auf die Südstaatenbewohner der USA, verfilmt 1964 von Herschell Gordon Lewis. „2000 Maniacs“ zählt zu den Pionieren des Splatterfilms und Backwood-Horrors und verbindet eine vollkommen überdrehte Komödie mit expliziten blutigen Effekten innerhalb eines totalen Trash-Ambientes und ist mehr Provokation als ernstgemeinter Film. Filmhistorisch interessant und für Zuschauer mit einem Faible für solche Filme durchaus unterhaltsam. Am Ende wird der Film sogar tatsächlich noch um eine phantastische Note erweitert, womit ich wirklich nicht mehr gerechnet hätte und „2000 Maniacs“ einen angenehmen Überraschungseffekt beschert. Der Hillbilly-Titelsong ist absolut großartig und noch kultverdächtiger als der eigentliche Film und obwohl ich eigentlich überzeugter Synchro-Gucker bin, freut mich hier das Fehlen einer deutschen Tonspur, denn im O-Ton wird man Zeuge des herrlich breiten Südstaatenakzents. Ein verdienter Schmuddelklassiker.