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Stephen King hat Zeit seines Lebens sehr viele Horror-Bücher geschrieben. In seinem Schaffen finden sich neben umfangreichen Romanen auch Kurzgeschichten. Diese kann man genial verfilmen („Die Verurteilten“) oder auch mies („Der Rasenmäher-Mann“). „Kinder des Zorns gehört zu zweiter Kategorie.

Die Story ist schnell erzählt: ein Pärchen (die Frau wird immerhin von Linda „Sarah Connor“ Hamilton aus „Terminator“ dargestellt) überfährt einen Jungen und sucht Hilfe im Städtchen Gatlin. Schlechte Idee, denn dort haben Malachei und Isaac – ein Prophet – eine Schreckensherrschaft errichtet, die alle Erwachsenen im Namen der Gottheit „Der der hinter den Reihen schreitet“ umbringt…

So gibt es natürlich zahlreiche Splatter- und Gore-Szenen sollte man meinen. Weit gefehlt: hier herrscht das eher subtile Grauen, man sieht zwar Blut zur Genüge tropfen, aber kaum Gemetzel. Über weite Strecken schafft es der Film nicht zu unterhalten, da die Spannungskurve ziemlich weit unten angelegt und Action Mangelware ist. Der Film verbreitet nur gepflegte Langeweile und der Showdown hat nichts als miese Effekte zu bieten.

Irgendwie wurde es aber geschafft, dass der 1. Film des Films erfolgreich war, denn wie erklären sich sonst die bisher 6 (meist noch mieseren) Fortsetzungen? Der erste Teil überzeugt jedenfalls nur beinharte Stephen-King-Fans.
Deswegen 5 von 10 Punkten.

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