Dieser Film basiert auf der sauspannenden und harten Kurzgeschichte " Children of the Corn " von Stephen King. Ist ganz gut gelungen hat aber leider auch seine Schwächen.
Inhalt:
Ein verlobtes Pärchen ( Linda Hamilton u. Peter Horton ) überfahren einen kleinen Jungen. Sie bringen in ins nächste Örtchen, namens Gatlin. Dort haben Kinder die ganzen Erwachsenen ermordet und leben nach einem mörderischen Kult, angeführt von dem kleinen Prediger Isaac und seinem Untertan Malachai töten sie jeden Erwachsenen der die Stadt betritt, natürlich wollen sie auch dem Pärchen ans Leder.
Der Film beginnt gleich mit einem Schock, als die Kinder ein paar Erwachsene in einem Cafe abschlachten, eine recht blutige Angelegenheit, wobei es in Kings Kurzgeschichte drastischer dargestellt war. Aber gut, das große Plus des Films ist eindeutig die Atmosphäre, die unendlichen Maisfelder, einfach die Leere und dazu der kirchlich, gruselige Soundtrack. Da läuft einem als wirklich ein Schauer über den Rücken.
Die Kinder selber sind auch recht gruselig gewählt und gut dargestellt, nur die deutsche Synchro von manchen ist erbärmlich, aber die sagen meistens nicht mehr als einen Satz, was auch gut ist. Dafür passen Isaac und Malachai wie die Faust aufs Auge. Für die Rollen hätte man keine Besseren finden können.
Leider enttäuscht " Kinder des Zorns " in Sachen Gore total. Da hab ich viel mehr erwartet, gut der Anfang ist einigermaßen blutig und das Überfahren des Jungen ist auch recht deftig, aber sonst ist eigentlich nicht viel geboten, außer ein paar Messerspiele und ein oder zwei Keilereien mit Malachai. Also da hätte Fritz Kiersch ruhig noch etwas deftiger zulangen können, aber gut das ist eigentlich zu verzeihen. Sonst läuft der Film recht gut, natürlich gibt es auch ein paar Längen und die beiden Darsteller stellen sich wieder sehr dumm an, z. B. trennen sich andauernd, aber das ist in fast jedem Horrorfilm so.
Am Schluss geht es dann nochmal Actionmäßig gut zur Sache, obwohl ich das Auftreten des Gottes zum Schluss im Maisfeld für etwas zu fantastisch halte, aber immerhin ist es top inszeniert.
Fazit:
Ist einfach Kult, solide inzeniert mit dichter Atmo, enttäuscht aber auch in Sachen Gore und kleiner Langatmigkeiten.