Wohin antiautoritäre Erziehung führt zeigt Kinder des Zorns, die Verfilmung einer Kurzgeschichte von Stephen King. Die Kinder des Dorfes Gatlin, im Mittleren Westen der USA, machen Jagd auf die Erwachsenen ihres Dorfes und bringen alle um. Angeleitet werden sie von "er der hinter den Reihen geht", wer das ist wird erst am Ende des Films geklärt. Doch dieser Dämon/Gott hat auch einen menschlichen Vertreter, den Jungen Isaak, der ist sozusagen der weltliche Anführer der Horrorbalgen.
Als es das junge Pärchen Vicky und Burton in das Kaff verschlägt, werden auch die beiden als Opfergabe auserkoren. Hilfe finden sie bei einem Geschwisterpärchen, die Isaak nicht folgen ...
Obwohl schon der erste Teil der Kinder des Zorns-Reihe nicht über das Prädikat "durchschnittlich" hinaus kommt, zog die Geschichte um die Killerkinder aus dem Maisfeld sechs Fortsetzungen nach sich. Na gut so schlecht ist auch der erste Teil nicht, der Spannungsbogen wird geschickt über die 90 Minuten Laufzeit gehalten. Die Schauspieler sind gut und gerade Malachai und Isaak machen als bösartige Kiddies schon was her. Die Atmosphäre stimmt alles in allem auch, dieses menschnleere und von Mais umgebene Dorf hat durchaus was grsueliges an sich. Einzig die Special Effects hinken da hinter her, diese sind recht plumb und billig.
6/10