Mit der zweiten Fortsetzung verlässt man die beengte dörfliche Gegend nach einem überzeugenden Prolog und verfrachtet zwei zornige Kinder in die Großstadt - wo besonders der jüngere der beiden durch seine extreme Religiosität auffällt und aneckt...
Der Versuch, den innerhalb dieser Reihe ja schon immer latent vorhanden gewesenen Kulturclash auf die Spitze zu treiben, gelingt gar nicht schlecht. Statt auf Mystik und bedrohliche Atmosphäre setzt man allerdings mehr auf abgedrehte Effekte von Screaming Mad George, die neben dem stimmigen Schauspiel des Arschlochkindes am stärksten im Gedächtnis bleiben und für Kurzweil sorgen. Über die eine oder andere Logiklücke muss dabei geflissentlich hinweggeblickt werden, denn in erster Linie geht es hier um eine aberwitzige Horrorshow innerhalb der grellen Großstadtfassade statt um eine beklemmende Geschichte oder psychologische Finesse. Das Finale, bei dem man erstmals "Den, der hinter den Reihen wandelt" in voller "Pracht" zu sehen bekommt, entmystifiziert die ganze Chose dann aber endgültig und verleiht dem Film ein trashiges Flair, das er nicht gebraucht hätte - so sehr es auch Spaß macht, sich diese Tentakel-Splatter-Orgie anzusehen.
Fazit: Popcorn-Horror für Fans der Reihe ohne Tiefgang, der Spaß macht.