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Die Reporter Julia Roberts und Nick Nolte arbeiten bei unterschiedlichen Zeitungen, sind somit Konkurrenten. Doch dann kommt es zu einem Zugunglück, bei dem die beiden beginnen, gemeinsam zu ermitteln.
Die Story ist lächerlich, die Spur führt zu genetisch manipulierten Milchkühen, die bereits 9 Monate nach ihrer Geburt Milch geben können. Ja, es ist genau so dämlich, wie es klingt, doch der Gipfel der Lächerlichkeit wird erst beim Finale erreicht, wo die beiden für ihre Erkenntnisse getötet werden sollen. (Da hat der Drehbuchautor wohl auch ein wenig zu viel "genmanipulierte Milch" getrungen)
Dennoch gelingt es dem Film über weite Teile zu unterhalten, wobei er dabei auch durch die hohe Vorhersehbarkeit ausgebremst wird. Dass Nolte und Roberts sich verlieben ist schon beim 1. Blick der beiden zu sehen.
Der Film ist stellenweise ganz lustig, vor allem am Anfang, als die beiden sich die ganze zeit gegenseitig angiften. Das Ende würden viele als romantisch bezeichnen, aber ich finde es kitischig und billig, aber immerhin zieht es sich nicht ewig in die Länge.
Nick Nolte spielt sehr gut, wobei ich mir nicht erklären kann, wiso er diese Rolle übernommen hat. Julia Roberts spielt wie immer mittelmäßig und stellt einmal mehr unter Beweis, dass sie meistens überschätzt wird und bei weitem nicht zu Hollywoods weiblicher Elite gehört (Swank, Allen, Foster, Streep, Watts oder Theron sind ihr Meilenweit voraus)
Zusammenfassend ist I love Trouble eine Komödie mit einer schlechten und vorhersehbaren Story, einem starken Nick Nolte, die größtenteils einigermaßen unterhaltsam ist.

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