Tien Lung (Bruce Li) möchte seine Kung-Fu-Kenntnisse verbessern und stellt deswegen zwei Kung-Fu-Lehrer ein, die aber auch nicht gerade Asse sind. So lehren sie ihm u.a. Kampftechniken, die nicht existieren, wie Katzen-und Hundetechnik, Elefantentechnik und Schaftechnik. Eines Tages kommt eine Bande, die Geschäftsleute erpreßt, unter der Führung von Ho in das Dorf. Sie versucht, auch von Tien Geld zu erpressen. Tien glaubt, daß sein Kung Fu perfekt ist und leistet Widerstand. Er bekommt jedoch von Ho und seinen Leuten furchtbare Prügel. Nachdem er nun festgestellt hat, daß seine beiden Lehrer Scharlatane sind, entläßt er sie und versucht einen anderen Lehrer zu finden.
"Wir sind die größten Knochenbrecher" ist ganz normaler Durchschnitt mit der 08/15 Story des Originals.
Bruce Li ist ja eher so der "Bruce Lee" -Ersatz gewesen und seine Filme hatten nichts mit dem Genre "Kung Fu-Slapstick" zu tun. Das sieht man Li auch an, dass er diesmal Neuland betreten hat, ist sein Gesichtsausdruck und Charakter eine Nummer ernster ausgefallen als bei vergleichbaren Filmen. Geblödelt wird in diesem Film auch, jedoch eher auf Kosten von anderen.
Den neuen Meister findet Tien Lung rasch und es ist kein geringerer wie "Drunken Master" Simon Yuen Siu Tin, der hier jedoch einen etwas abgewandelten Charakter spielt: Einen alten blinden Lehrmeister, der stets Pfeife raucht und mit Sprit nichts am Hut hat. Seine Anwesenheit wertet den Film zusätzlich etwas auf, so darf er auch mal selbst die Fäuste (oder die Tabak-Pfeife) schwingen und Haue verteilen.
Das Training wurde sehr gut ausgearbeitet, da gibt´s nichts zu meckern. Doch die Kämpfe sind höchstensfalls als Durchschnitt zu bezeichnen. Es gibt nichts aufregendes und keine langen Kampf-Szenen, ständig wird geschnitten, weil Li es wohl dann doch nicht so drauf hatte, eine Choreographie eine Minute lang durchzuhalten. Dies wirkt sich jedoch nicht wirklich negativ auf.
Alles in allem ist "Wir sind die größten Knochenbrecher" solider Durchschnitt. Aber so richtig Schwung aufkommen will irgendwie nicht. Vielleicht liegt das an den blassen Gegnern.
Die FSK 18-Freigabe ist absolut unverständlich, FSK12 hätte es auch getan.
6/10