Das finstere Mittelalter: Der Küfer Dennis (Michael Palin) ist zwar dumm wie Stroh, aber ein echter Glückspilz. Durch eine Reihe dummer Zufälle kommt er an den Auftrag des Königs, ein Monster namens "Jabberwocky" zu erlegen, das bei der Bevölkerung Angst und Schrecken auslöst. Mit mehr Glück als Verstand scheint Dennis seine Aufgabe tatsächlich zu schaffen.
"Jabberwocky" ist ein Halb-Monty-Python-Produktion, kurz nach "Die Ritter der Kokosnuss" fertiggestellt. Von der legendären Komikertruppe sitzt Terry Gilliam im Regiestuhl, Michael Palin ist in der Hauptrolle zu sehen und Terry Jones ein Nebendarsteller. Wer auf den genialen Humor anderer Python-Filme hofft, wird enttäuscht sein. "Jabberwocky" ist zwar eine einigermaßen gelungene Satire auf ritterliches Heldentum, das kann jedoch nicht über viele Längen hinwegtäuschen. Vor allem der Anfang zieht sich ewig, ohne wirklich komisch zu sein.
Ein paar Gags sind trotzdem genial und machen den Film zumindest für Fans des typisch britischen Humors sehenswert, etwa als die Ritter Versteck spielen. Makabere Witze gibt es ebenfalls genug, viele Leute lassen bei der Jagd nach dem Monster ihr Leben, was ziemlich drastisch dargestellt wurde. Da kommt es schon mal vor, dass von einem Menschen nur das Gerippe und der Kopf übrig bleibt oder ein Ritter zweigeteilt wird. In Sachen Ausstattung hat man ordentliches geleistet, in das dreckige Zeitalter kann man sich als Zuschauer mittels stimmungsvoll gestalteter Sets gut hineinversetzen.
Trotzdem eine manchmal langatmige Parodie, die anderen Python-Filmen bei weitem nicht das Wasser reichen kann.