Review

Teil 1: kindisch aber eigentlich akzeptabel
Teil 2: hanebüchen und nicht komisch
Teil 3: wirklich gut, unterhaltsam und spannend

Wie also würde Teil 4 werden, der wieder unter der Regie eines recht ungebekannten Mitmenschen entstand?
Erwartungsfroh stimmen mich die ersten Bilder, recht düster und geheimnisvoll, wie Teil 3 etwa.
Doch dann gings los (nach den ersten 10 min). Sinnlos aneinandergereihte Szenen, die die Geschichte über eine Stunde auf der Stelle dümpeln lassen, es passiert NICHTS. Nur überflüssige Teenagerdramaturgie (jaja Harry Potter wird erwachsen...), kindische Zauberbegriffe und Rituale. Das Trimagische Turnier wirkt wie die anderen Szenen im Film wie reiner Selbstzweck, was soll das alles? Es fühlte sich beim Schauen nicht wie ein harmonisches, flüssiges und vorallem schlüssiges Stück Unterhaltung an.

Dann schließlich kommen wir in den letzten 20 Minuten, die durchaus richtig gut sind, auf den Punkt. Doch das reicht natürlich nicht aus um die vergangen 127!!! Minuten wieder gut zu machen. Der Film ist einfach zu lang. Sogar meine Freundin (sonst immer begeistert) windet sich gelangweilt im Kinosessel.

Ich kenne die Bücher nicht, insofern weiß ich leider nicht ob es an der Buchvorlage oder an der schlechten Drehbuchumsetzung krankt.

Und die deutsche Synchronisation ist mal wieder vom untersten Niveau...

Fazit: Technisch gut, aber ansonsten einfach stinkelangweilig. Zwei gute Witze und die letzten 20 Minuten reichen nicht aus.

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