Pünktlich zur Vorweihnachtszeit wird uns nun der vierte Potter geliefert und auch diesmal gelingt der kunterbunte Ausflug in magische Welten.
Hogwart:Das trimagische Turnier findet statt,für das von jeweils drei Schulen per Feuerkelch ein Teilnehmer gefunden wird.Obwohl Harry eigentlich zu jung für das Turnier ist,wird auch sein Name gezogen und so muß er nicht nur gegen einen Drachen bestehen,sondern steht am Ende auch dem üblen Lord Voldemort gegenüber.
Wie gewohnt könnte man sagen:Ausgezeichnete Effekte,phantasievolle Landschaften und skurrile Typen,deren Kreis um Alastor Moody erweitert wurde.
Schlag auf Schlag weicht eine rasante Sequenz der nächsten und man bekommt nur beim Weihnachtsball eine kleine Atempause,der allerdings auch einen kleinen Durchhänger mit sich bringt,denn die aufkeimende Pubertät macht sich bemerkbar,wird aber ohne notwendige Tiefe recht oberflächlich abgehandelt.Die Begegnung zwischen Harry und Cho verläuft zu unspektakulär und auch die Beziehung zwischen ihm,Hermine und Ron wirkt etwas oberflächlich.
Dafür hat man wieder tief in die Trickkiste gegriffen und das mit einigen beachtlichen Ergebnissen.Ob es die einfache Verwandlung in ein Frettchen ist oder ein sich ständig veränderndes Labyrinth,die Optik ist schlicht überzeugend.
Action,Spannung und Humor sind gut auf die Laufzeit von 150 Minuten verteilt und gegen Ende wird es recht düster und sogar eine Person stirbt…
Somit ist auch der vierte Potter-Teil ein Fest der Unterhaltung,wenn auch leicht überfrachtet,aber dafür schön bunt und abwechslungsreich.
8 von 10 Punkten