Review

Da haben wir mal den umgekehrten Fall zu King Kong 2005. War der mit 3 Std eindeutig zu lang(atmig), kommt der knapp 2,5 Std dauernde Potter definitiv zu kurz. Besonders als Nicht-Kenner der Bücher ist man ziemlich auf sich alleine gestellt. Ok, ich habe keines der Bücher gelesen, trotzdem kam ich bei den bisheringen Potters ganz gut mit, aber beim Feuerkelch passiert einerseits zuviel, andererseits hat man das Gefühl, dass was fehlt bzw. weggelassen wurde. Positiv hervorzuheben ist definitiv das Drumherum für den Tanzball (da kann man richtig lachen,statt albernes witziges Teeniegetue. Das Finale geht dann fast so schnell, wie es gekommen ist. Es werden kurz die Zauberstäbe gekreuzt, ein Verräter entlarvt und sich in die Ferien verabschiedet, das geht alles ein bisschen zu schnell. Wenn man als Nicht-Buch-Kenner nicht komplett der Handlung folgen kann, muss sich an den durchaus gelungen Effekten und der Action begnügen sowie einiges sehr witzigen Momenten, sehr düster fand ich ihn nicht, da die "dunklen" Szenen mit dem Vorschlaghammer gezeigt wurden. Glaube gerne, dass es nicht sehr einfach ist, ein Buchband wie Potter zu verfilmen, aber HdR hat gezeigt, dass es sehr gut funktionieren kann, dort kannte ich auch kein einziges Buch, hab aber alles verstanden;) Dem Feuerkelch fehlt der Feinschliff, dass man auch als Nicht-Leser sich richtig in die Handlung einfühlen kann, daher nur bzw. immerhin noch 6/Punkte.

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