Review

"HARRY POTTER UND DER FEUERKELCH" so heißt der jüngste Teil der Potter-Reihe.

Im Kino wurde er ja als der ultimative Teil, der auch oder besser gesagt gerade Erwachsenen mehr Spaß machen soll als seine Vorgänger.


Ein neues Jahr im Leben von Harry Potter bricht heran, doch was ist das?
Der Film beginnt mit dem Mord an einem Muggel, noch bevor wir unseren Hauptdarsteller zum ersten Mal sehen konnten.
Doch Gott sei Dank stellt sich dieser doch sehr Düstere Anfang nur als Traum Harrys heraus.

Er verbringt die Ferien bei den Weasleys, mit denen er sich auch die Quiditch Weltmeisterschaft ansehen will.
Direkt nach dem Endspiel spielen plötzlich einige der Zauberer auf dem zur WM gehörigen Campingplatz verrück, brennen alles nieder und es erscheint sogar das Dunkle Mal, welches als Zeichen von Lord Voldemort bekannt ist.

Wieder zurück in Hogwarts steht schon das nächste Großereignis bereit: in diesem Jahr findet seit hunderten von Jahren wieder einmal das Trimagische Turnier statt und das auch noch an Harrys Schule.
Leider ist die Teilnahme Zauberern unter 17 Jahren untersagt, also beschließt Harry Potter mit Ron und Hermine die Show zu genießen.

Bei der Verkündung der Teilnehmenden (der Feuerkelch spuckt deren Namen aus) geschieht etwas Seltsames: auch Harrys Name wird ausgerufen, also ist er ab jetzt aktiv am Turnier beteiligt und muss gegen Drachen und Wassermenschen kämpfen, nur um danach in einem riesiges Labyrinth umherzuirren.

Und dann ist da ja auch noch die Frage, wer Harrys Namen in den Kelch geworfen hat.

Ein Freund?
Oder doch jemand im Dienste von Du weißt schon wem?


Einzigartig unter den Potter Filmen ist dieser schon, es ist mit Abstand der Schlechteste.
Hier werden bloß noch wild einige Passagen des Buches aneinandergereiht und die Handlungslücken sind teilweise so groß, das ich mich doch frage, ob jemand der das Buch nicht gelesen hat überhaupt noch weiß, was da eigentlich passiert.

Hauptpersonen wie Snape oder Rita Kimmkorn werden nicht nur zu Nebenpersonen degradiert, Nein sie werden zu dümmlichen Gaggebern.

Eigentlich wurde, wie bei jedem Potter ja Verkündet Joanne K. Rowling hätte ein besonderes Auge auf das Drehbuch, aber hier hat sie wohl das eine oder andere Mal längere Zeit gezwinkert, da einige Teile einfach umgeschrieben wurden.

Die einzige Hoffnung die jetzt noch bleibt, ist der nächste Teil, der zwar noch eine dickere Buchvorlage hat, aber (so verkündete es zumindest das Studio) in zwei Teilen ins Kino kommen wird, um der Story gerecht zu werden.

Das ist auch gut so, denn die Bücher bieten viel zu viel um sie so lieblos zu verwursten wie es hier geschehen ist.

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