Liebe Videofreunde, es ist wieder soweit…..
….ein Film hat meine Aufmerksamkeit erregt so dass ich positiv sowie negativ über diesen berichten muss. Doch zuvor solltet ihr wissen, dass sich mein Review in diesem speziellen Fall, einer Videospielverfilmung, nicht nach Story und Originalität, sondern lediglich anhand des Spaßfaktors bewerten werden.
Jetzt zu Doom.
Der Film ist sehr schön düster und bedrückend. Die Kulissen wirken erstklassig, die Monster sind zwar etwas schwächer, gehen aber dennoch in Ordnung. Die Schauspieler beschränken sich eigentlich auf The Rock, Karl Urban und Rosamunde Pike. Der Rest ist eher unwichtig und ersetzbar.
Die Story ist wie zu erwarten zwar nicht besonders originell aber durchaus tragbar für eine Spieleverfilmung.
Dafür liefert das o.g. Dreiergespann solide Schauspielkunst. Zu „The Rock“ muss man einfach sagen…der Mann hat Eier und schlägt genau den Ton an, den man in einer Monsterversuchten Marsbasis hören will. Ein cooler abgefuckter Spruch jagt den nächsten und gefackelt wird auch nicht lange, wenn denn mal Blei herhalten muss. Der ein oder andere Schocker ist auch eingebaut.
Zum Splatterfaktor muss man sagen, dass das KJ wirklich angebracht ist und auch mit Splatter und dem Spaß an der Gewalt nicht gegeizt wird.
Was den Film wirklich zu etwas besonderem macht, sind die guten Kulissen, gute Spannung, und drei hervorragend agierende Charaktere die eine immer wieder zum Lachen und Grölen bewegen.
Was auch noch lobenswert zu erwähnen wäre, ist das die Charakter zum großen Teil nachvollziehbare Handlungen vornehmen und nicht andauernd blind dem Feind in die Arme laufen.
Ich freu mich schon auf die angekündigte längere Unrated-DVD und einen evt. Nachfolger.
Bei Unterhaltungsfaktor ist der Film die Spitzenklasse. Lediglich die Monster hätten besser sichtbar und besser modeliert sein können. Gemessen an anderen Videospielverfilmungsgurken wie Tomb Raider, Mortal Kombat und Co ist Doom jedoch ein Meilenstein.
Zu gute letzt muss hier das Unterstreichen, was im DVD-Forum.at Review gesagt wurde:
Dieser Film ist nix für Story- oder Gefühlsverliebte.
Es gibt keine Story,
es gibt keine Gefühle,
hier wird gehandelt und nicht gelabert und DAS IST AUCH GUT SO!