Review

Wieder ein Film, bei dem die meisten mit falschen Erwartungen/Hoffnungen zu Werke gehen. Doom 3 habe ich nie gespielt, kenne aber die beiden Vorgänger und kann nur sagen, dass jeder Satz, der im Film gesprochen wird, mehr Tiefe hat als die Spiele. Dort hat man nur die Ego Perspektive mit der vorgehaltenen Waffe, rennt durch die Gänge, sucht/findet Schlüssel und knallt sovielel böse Kreaturen ab, wie man finden kann. Genau das zeigt der Film, allerdings ist auch noch ein bisschen Handlunge mit einbezogen, mehr als eine Person wird losgeschickt, denn mit nur einer wärs langweilig. Manche Dialoge/Sprüche hätte man sich echt sparen können, aber im Großen und Ganzen geht das für so eine Art Film völlig in Ordnung. Schauspielerisch soweit in Ordnung, warum die meisten The Rock so schlecht fanden kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Abgesehen davon gibt seine Rolle auch nicht mehr her, einzigen Figuren mit etwas mehr Tiefe sind der Reaper (Urban, Eomer von HdR) und seine Schwester (Pike, Stirb an einem anderen Tag). Die Handlung und Atmosphäre ist u. a. aus Predator, Alien und Resident Evil übernommen. Einzig wirklich negativ empfunden hab ich die überwiegende Dunkelheit sowie Unübersichtlichkeit bei einigen Kampfhandlungen, dafür ist er schön brutal und blutig und sogar mit einer (leider sehr kurzen) Ego Shooter Perspektive versehen. Wenn man das Hirn ausschaltet, sich an die Dunkelheit gewöhnt, kann man hier durchaus gut unterhalten werden. Das reicht für 7/10.

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