Review

SPOILER!

Ich hab ja schon nichts gutes Erwartet, als ich hörte, dass der Film ins Kino kommt. Aber der Schock saß tiefer als zunächst erwartet. Eins vorweg: Die Story hat gleich gar nix mit den Spielen zu tun. Ein Virus dass mal wieder alles und jeden in Bösewichte verwandelt (wie originell, gab's mittlerweile auch erst zum 250.000 mal). Im Spiel war das ganze doch noch ganz anders, da hab ich was mit Höllentoren, und verrückten Wissenschaftlern in Erinnerung, ABER DAS!?

Der Film wäre praktisch auch in 10 Minuten erzählt, Virus breitet sich aus, Spezialeinheit rückt an, macht alles platt, nur einer bleibt übrig, der rettet natürlich alle. Der Streifen zieht sich dadurch nur elendig in die Länge, das muss nicht sein.

Zudem sind auch keinerlei "Höllenkreaturen" so richtig sichtbar, man sieht nur immer irgendwas schleimiges grunzendes vor der Kamera, für mich eindeutig verschwendetes Geld für Special-Effects.

Apropos Special-Effects, auch die Ego-Shoot Sequenz konnte leider nicht über den schlechten Geschmack des Films hinwegtrösten, diese war einfach zu koordiniert, der Held bekommt nicht einen einzigen Kratzer ab.

Zudem muss man sich ständig irgendwelche unnützen pubertären Kommentare der Darsteller anhören, die meiner Meinung nach völlig fehl am Platze sind.

Das sich der Hauptcharakter das Virus in der verzweifelten Lage als eine sagen wir mal "heroische" Tat selbst injizieren muss, ist ja klar, wie sagt man so schön, um gegen deine Feinde eine Chance zu haben, musst du einer von ihnen werden. Und natürlich ist er der einzige, bei dem es keine Nebenwirkungen gibt, und somit übermenschliche Kräfte besitzt, und dann alles platt macht, na ja...

Und schließlich der obligatorische Schlusskampf. In keinem Doom-Spiel gab es bisher irgendwelche Karate, oder Martial-Arts einlagen.

Meine Meinung:
spart lieber auf ein Doom-Spiel, als auf so einen langweiligen Unfug. Ich bereue noch heute mein Geld dafür ausgegeben zu haben. Die schlechteste Videospiel Verfilmung aller Zeiten, na ja die haben irgendwie ja so einen Fluch schlecht zu sein.

Warten wir mal ab, was der Herr Uwe Boll mit "BloodRayne" abliefert.

1/10

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