Terminator, Exterminator, Lady Terminator, Ninja Terminator... und da soll sich noch einer auskennen!?
Heute geht's jedenfalls um den "Exterminator" - einen Typ, der alle nervigen Ex-Freundinnen vom Angesicht dieser Erde verbannt..... Ne Spaß, aber schön wär's, oder!?
Hier die tatsächliche Handlung in Kurzform:
Zwei Vietnam-Vets kehren als beste Freunde aus dem Krieg zurück und bauen sich in New York eigene Existenzen auf. Eines Tages wird Typ A aber von einer Gangsterbande zum Krüppel geschlagen, worauf bei Typ B der alte Killer Instinkt aus Vietnam wieder ausbricht.
Sein Rachefeldzug endet aber nicht mit dem Ausradieren dieser Gang. Fortan macht er es sich zur Aufgabe, das ganze üble Gesocks von den Straßen zu fegen...
Klingt bekannt. Und in der Tat, Parallelen zu "Ein Mann sieht rot" und "Taxi Driver" sind wahrlich nicht zu leugnen. New York wird als heruntergekommener Drogenpfuhl voller Krimineller und Perverser dargestellt, die One-Man-Action ist ebenfalls gegeben...
Allerdings kommt "Der Exterminator" (anfangs zumindest) mit einigen deutlich härteren Morden um die Ecke:
Da wird schon mal ein Typ bei lebendigem Leibe verbrannt, einem anderen werden die Eier weggeschossen, der nächste landet im Fleischwolf und ein Typ wird nur leicht mit der Machete gestreichelt, schon fällt ihm der ganze Kopf ab.
Letzteres ist auch so ungefähr als DIE (härteste) Szene des Films zu betrachten. Ich hoffe, ich verrate nicht zu viel wenn ich sage sie sich in den ersten fünf Minuten des Films ereignet...
Dies ist aber sinnbildlich für den ganzen Film. Er verschießt sein Pulver zu schnell. Anfangs, sprich die ersten 50 Minuten lang, geht Action-mäßig so einiges. Dann flaut der Streifen aber ab und im Showdown wird nur noch ein bisschen geballert... Schade!
Ferner könnte man dem Film noch seine schludrige, löchrige Erzählweise vorwerfen. Auf Details wird nur selten geachtet, so dass sich teilweise Felsspalten-artige Sinnlücken breitmachen.
Ich für meinen Teil kreide dem Streifen diese Filmsünde aber nicht an, da die zahlreichen Ungereimtheiten durchaus zum Schmunzeln anregen und somit den Unterhaltungswert sogar noch in die Höhe treiben.
Unterm Strich bleibt also ein mäßiger One-Man-Action-Thriller, der zwar richtig gut und auch überdurchschnittlich hart anfängt, dann aber leider zu früh vom Gas geht.
Insgesamt nicht übel. Wer ihn nicht kennt, hat aber echt nix verpasst...