Review

Gesamtbesprechung

In Robot Chicken werden verschiedenste Sketche mithilfe von Actionfiguren in gut 10 Minuten langen Folgen dargestellt. Die Sketche sind entweder nur wenige Sekunden lang oder aber machmal auch mehrere Minuten. Unter anderem werden politische und besonders populärkulturelle Themen aufgegriffen und persifliert. TV-Serien und Filme stellen den größten Teil dar (vgl. Robot Chicken: Star Wars).

Die Animation der Actionfiguren erfolgt sehr überzeugend durch Stop-Motion. Dabei wird das Sprechen der Figuren über aufgeklebte Zettel visualisiert. Bis auf Intro- und Outrosong sind die meisten Musikstücke stark an die Originalstücke der parodierten Filme/Serien angelehnt. Auf technischer Seite ist also alles in Butter bei Robot Chicken... doch wie sieht's beim Inhalt aus?

Die Gags lassen sich gut in 3 Qualitätsstufen einordnen; bei 50% ist das Niveau teilweise extrem niedrig, so dass nur bei bereits angeheiterter Stimmung der Funke überspringt, 40% sind definitv lustig, wenn auch manchmal nicht mehr als ein Schmunzeln drin ist, und die restlichen 10% sind wirklich zum Totlachen. Dabei ist es vor allem die verrückte Grundstimmung, die Robot Chicken von derzeitigen Cartoonserien abhebt. Die extrem kurzen Sekundensketche sind teilweise nur definiert durch ihre Situationskomik und so plump, dass man davon nicht genug bekommen kann. Highlights sind jedoch die längeren Szenarien, wie z.B. Superhelden in einer Wohngemeinschaft, Transformers mit Prostatakrebs oder Batman mit Affen neu interpretiert. Besonders hervorzuheben sind die gelungenen (englischen) und extrem zahlreichen Synchronsprecher (allerlei Größen wie Hulk Hogan, David Hasselhoff, Nathan Fillion - die Liste ist schier unendlich).

Insgesamt also eine durch und durch lustige Serie mit tollen Ideen - sie schäumt geradezu über vor Kreativität. Man sollte sie jedoch in Maßen genießen, sonst wird man selbst noch zum Robot Chicken...

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