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Da kann der stählerne Koloss (wohl eher: Klotz) noch so böse mit seinen Augen blinken und ein bedrohliches elektrisches Knistern von sich geben - in den 50ern haben viel beeindruckendere Kinomonster noch ganz andere Dinge tun dürfen. Hier wird nicht einmal eine New Yorker Parkbank umgeschmissen! Da hätte man von Regisseur Eugène Lourié, auf dessen Konto immerhin PANIK IN NEW YORK und GORGO gehen, viel mehr erwartet. Aber das nötige Geld war halt nicht vorhanden. Darum spielt im Drama um den unbeholfenen Robo-Frankenstein auch dessen kleine Familie eine so zentrale Rolle: Eine Seifenoper ist preiswert zu filmen. Und die Laboreinrichtung kann auch nicht viel gekostet haben. Schade, dass der Eisenmann mit seiner mechanischen Stimme so klischeehaft und unfreiwillig komisch wirkt, denn die angesprochenen Themen (künstlicher Mensch, Überwindung des Todes) sind klassischer Horrorstoff.

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