Review

Es gibt Filme da sind Fortsetzungen so unnötig wie ein Magengeschwür. „The Mangler Reborn“ ist ein Paradebeispiel für unnötige Fortsetzungen, die dann auch noch nicht einmal mehr etwas mit dem Original zu tun haben. Auch der gute Stephen King darf mal wieder als Werbeträger fungieren, obwohl er mit diesem Schwachsinn rein gar nichts mehr zu tun hat.

Ein Reparaturtyp gerät in den Bann einer Maschine, die ihn zwingt Leute zum Verfüttern ranzukarren. Durch Zufall kommen auch noch zwei Einbrecher mit ins Spiel.

Boah, was für ein Langweiler. Dieser Film geht echt als absolutes Unterhaltungsattentat durch. Ich weiß nicht was sich die Jungs hier gedacht haben. Die Handlung ist wirklich saudünn und praktisch gar nicht da. Weiterhin ist es mir vollkommen schleierhaft, wie man auf die Idee kommen kann einen weiteren „Mangler“ Teil zu drehen.
Die negativen Seiten des Films überwiegen hier ganz eindeutig. Es gibt:
- schlechte Sets
- miese Schauspieler
- lahme Effekte
- Musik, die eher Tinitusgeräuschen ähnelt
- x-mal die gleichen Szenenabfolgen mit unterschiedlichen Darstellern.

Aber auch einige positive Dinge sollen erwähnt werden.
- Reggie Bannister ist an Bord
- Aimee Brooks aus „Monster-Man“ darf durch den Film hoppeln
- der Spuk ist zum Glück nach 80 Minuten zu Ende.

Wer jetzt noch glaubt, dass wenigstens Splatter den Film retten kann, dem sei gesagt, dass in die Richtung leider nichts passiert. Allerdings kann man sich an völlig unlogischen Handlungsverläufen der Charaktere erfreuen. Bestes Beispiel Mike, der weiß, dass sein Pappi in einem Haus eines Irren gefangen ist. Anstatt sich nun irgendwie zu bewaffnen oder Hilfe zu holen tapst er nur mit einem Dietrich bestückt hinterher. Und mal ehrlich gesagt, wenn ich so behindert mit meinem Einbruchswerkzeug umgehen würde wie die beiden Einbruchsprofis, dann hätte ich die Diebesgeschichte schon längst an den Nagel gehängt. Die beiden Einbrecher können froh sein, wenn sie ihre eigenen Schuhe aufkriegen.
Der Bösewicht kann leider auch nix reißen. Völlig lustlos hampelt der Typ durch die Korridore. Statt Angst und Schrecken verbreitet er nur Langeweile.

Dieser Film bietet Schwachsinn von Anfang bis Ende. Null Spannung, null Action, null Gore. Also nix für den Horrorfreund.

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