Review

Was als lustige Komödie beginnt, endet in einem schrecklichen Drama...

Über die Story dieses meisterwerkes möchte ich hier garnicht  viel schreiben, entweder sie ist bekannt oder man sollte sie in direktem Bezug zum Film erfahren!
Roberto Benigni gelingt hier eine spektakuläre Gradwanderung, die die Filmgeschichte und die cineastische Auseinandersetzung mit der NS- und KZ-Thematik revolutiniert hat.
Der Film beginnt als lustige Slapstick-Komödie, der Zuschauer lacht und freut sich über den Lebenswillen und die Komik Guidos, der das herz der schönen Dora erobert. Nur kleine, jedoch zunehmende Szenen rücken die Geschichte in das faschistische Italien vor und während des zweiten Weltkrieges. Plötzlich nimmt der Film aber eine rasante und zugleich schreckliche Wendung, die dem Zuschauer den Atem raubt!
Dieser Kunstgriff ist einmalig, diese Form der thematischen Auseinandersetzung genial.
Benigni gelingt eine Gradwanderung, indem er die Schrecken des Holocausts in einer wunderschönen Story plakatiert. Er polarisiert und schockiert dadurch den Zuschauer. Er rüttelt wach und bezaubert gleichzeitig durch ein bezauberndes Plädoyer an das leben und die Hoffnung!

Details
Ähnliche Filme