Todeshochzeit (8/10)
Todeshochzeit ist ein immer spannender werdender Film, in dem ein dicklicher Mann immer wieder behinderte Frauen heiratet, die kurz nach der Hochzeit alle sterben, durch Selbstmord in der Badewanne.
Der Bruder einer Toten lässt dies keine Ruhe, und er sucht auf eigene Faust nach Zusammenhängen. Er findet einiges raus: die selben Texte in den Todesanzeigen, die gleichen Sprüche in den Hochzeitsvideos. Verdächtig ist ausserdem, dass der Witwer schon kurz nach dem Tod der letzten Frau wieder heiraten möchte.
Todeshochzeit baut die Spannung langsam auf, und kreiert eine immer stärker werdende Paranoia ihres Hauptdarstellers. Der Zuschauer rätselt mit, alles spricht gegen den dicklichen, aber nett spielenden Bräutigam, der sich aus heiterem Himmeln in behinderte Frauen verliebt.
Das Ende kommt ein wenig rasch und konstruiert, aber naja, irgendwann muss ja mal Schluss sein.
Trotzdem: ein ruhiger, die Spannung gemächlich aufbauender Film aus Dänemark, einem Land, dass großes Potential besitzt.
Sehenswert.