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Eine Mammutproduktion, die mit als eine der Ersten unserer westlichen Welt eine vollkommen fremde Kultur, in diesem Fall die Chinesische, auf ernsthafte Weise und nicht reißerisch oder verklärt nahebrachte - so wie es die TV-Inszenierung SHOGUN Jahre zuvor in einem kleineren Rahmen mit der Japanischen tat. Auch inhaltlich interessant, weil das ferne und geheimnisvolle Reich der Mitte im 20. Jahrhundert dermaßen krasse kulturelle und politische Umbrüche miterlebte, die hier eindringlich geschildert werden. Faszinierend auch, wie ein kleiner Pimpf zum Herrscher ernannt und völlig verhätschelt wird, nur um später als vollkommen machtloser Kaiser und tragische Figur in der Welt außerhalb seines Palasts kaum lebensfähig zu sein. Das opulente Epos hat markante Momente, ist aber insgesamt zu lang. Im O-Ton kämpfen viele Darsteller bemüht mit der englischen Aussprache.

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