Review

Eine Verfilmung menschlicher Abgründe. Meiner Meinung nach aber weder spektakulär, da gezeigte Charakterzüge keineswegs ungewöhnlich, noch besonders dramatisch, weil die Geschehnisse, wenn vielleicht auch in abgeschwächter Form, durchaus alltäglich sind. Das hat aber, was ich klar raus stellen muss, weder was mit etwaiger Abgestumpftheit bzw. Emotionslosigkeit meiner Person als auch, wieder zurück zur Filmhandlung, seitens  des Protagonisten zu tun, sondern ist ein Ergebnis des gesellschaftlichen Miteinanders, wobei allerdings auf jeden Fall "entkräftend" zu betonen ist: nicht erst unserer Zeit. Das hier kein falscher Eindruck entsteht, ich verharmlose oder idolisiere keinesfalls Skrupel- und Rücksichtslosigkeit, und ich bin auch nicht der Auffassung das man sich solchen Zügen, sich selber betreffend oder im Umfeld auftretend, kampflos hingeben sollte. Aber wie gesagt, und damit wieder vom Großen zum Kleinen bzw. zum Eigentlichen, diese Romanverfilmung hat mich irgendwie weder berührt noch gefesselt und deshalb, trotz der Idealbesetzung Delon, nicht besonders angehoben.

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