Alle Kurzkommentare


6

Ein nettes Relikt aus einer Zeit, als noch so viele Horrorfilme so wunderbar unbeholfen und einfältig sein durften. DAS ORAKEL wird wenigstens niemals langweilig, weil Schmuddelfilmerin Roberta Findlay so einiges in den Streifen reingeknallt hat. Das Ganze geht nämlich in Richtung Okkultschocker und Rache-aus-dem-Jenseits, aber Monster in Groß und Klein dürfen auch einfach mal kurz vorbeischauen. Und die MANIAC-artige Ermordung einer Prostituierten, die erst recht mit dem eigentlichen Plot kaum etwas zu tun hat, lässt auch noch Psychokiller-Elemente ins Geschehen einfließen, wobei hier der Sexschlitzer kurioserweise von einer übergewichtigen Frau gespielt wird! Durch die Verfolgungsjagden kommt später noch ein wenig Spannung ins Spiel, die simplen Bluttricks sorgen zusätzlich für etwas Pfeffer. Die debile deutsche Synchro trägt ebenfalls viel zum Unterhaltungswert bei.

2

Dieser Film ist eine einzige Entäuschung. Die Handlung ist konfus und entbehrt jedes nur irgendwie möglichen Sinnes. Allgemein ist der Film so schlecht inszeniert, dass einen fast schlecht wird. Die Charaktere sind dazu die absolute Krönung: z.B. der Mörder, wo man nicht weiß ob er (sie) ein Mann oder eine Frau ist, welche(r) als tolles Intro (Ironie) eine Prostituierte aufschlitzt. Das einzige, was den Film auf irgendeine Weise ansehbar macht, sind die Splattereinlagen, die bei der deutschen Erstveröffentlichung sowie in der Magic Video Fassung total verstümmelt sind. Fazit: Wer sich diesen Film ansieht ist selber schuld! 2/10

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