Jaja, "Todesparty 2" ist, wenn man ehrlich ist, schon ein wirklich sehr unterirdischer und fast schon kriminell dämlicher Slasher.
Die Story: Ein Ex(?)-Schizo kommt aus der Klapse frei und versucht wieder Halt im Leben zu finden. Doch an der Highschool, die er besucht, fängt plötzlich das große Sterben an...
Der Plot hört sich jetzt gar nicht mal sooo blöd an, wurde aber so dilletantisch, unspannend und einschläfernd umgesetzt, dass selbst hartgesottenen Fans des Stich- und Schlitz-Genres die Augen zufallen dürften.
Die Morde bestechen auch hauptsächlich durch ihren unfreiwillig komischen Touch und fallen insgesamt auch nicht sonderlich blutig aus. Es gibt eine Axt und einen Hammer im Kopf, eine Aufspießung und einen Brad Pitt zu bestaunen - nix weltbewegendes also...
Zwar bleibt die Identität des Killers den ganzen Film über im Dunkeln, die finale Aufklärung ist aber alles andere als überraschend.
Running Gag im Film: Zu Beginn wird ein alter Knacker von unserem Killer mit der Armbrust getroffen. Allerdings fällt er nicht tot um, sondern wankt den ganzen Film über schwer verwundet und um Hilfe stöhnend durch die Gegend und kurz bevor der Abspann ertönt, wird er dann noch fast vom Auto überfahren.
Keine Ahnung, ob das nun witzig sein soll oder nicht...
Fazit:
Strunzdämlicher und unsäglich langweiliger Highschool-Slasher, der wegen seiner absoluten "Unterirdisch-heit" aber schon irgendwie fast wieder einen Blick wert ist.
Freunden des Genres als krasses Negativ-Beispiel also bedingt zu empfehlen.