Und wieder ein Kinderfilm, der nur bedingt für (kleinere) Kinder geeignet ist. Vergleichen kann man ihn sehr gut mit Jumanji, ist ist zwar weder ein Prequel noch ein Sequel, aber die Idee ist praktisch 1:1 übernommen worden, nur dass es ein anderes Spiel ist (Name und Figuren sowie Auftragskarten), auch die Nebenstory ist ähnlich tragisch bzw. hat mal wieder den Disneyflair (Familienstreitereien in jeder Hinsicht, am Ende doch wieder Happy-End). Relativ unbekannte Schauspieler, eine Handlung, die manchmal etwas ins Stocken gerät aber eine tolle Mischung aus altbackenen und modernen Effekten. Der umgepolte Kampfroboter sowie die bösen Echsenkreaturen sind für Kinder zu bedrohlich und erzeugen somit eine sehr düstere Stimmung, bei Jumanji wurde eher der Humor in den Vordergrund gestellt. Eine alte Idee neu aufgelegt, allerdings erkennt man -sofern man Jumanji kennt- etliche Parallelen....bei beiden ist das Spielprinzip absolut dasselbe, auch wird wieder geschummelt, diesmal wächst allerdings keine Affenschwänzchen;) Man braucht, ähnlich wie bei der Vorlage, ein immensen Maß an Phantasie, dann kann man für gut 100 min. in eine Weltraumwelt eintauchen, auch der ein oder andere Oneliner ist zu hören, meist vom Kleinsten. Im direkten Vergleich zu Jumanji zieht Zathura m. M. n. jedoch deswegen klar den Kürzeren, weil er viel witziger ist (speziell dank Williams und Dunst). Nichtsdestotrotz kann ich Zathura weiterempfehlen. J-Kenner werden bei Zathura genug Dejavus erleben, aber da das wohl beabsichtigt war (?!?) ist es nicht als negativ zu bewerten. Relativ spannende Familienunterhaltung, der jedoch ein bisschen mehr Humor nicht geschadet hätte, ist mir 7/10 wert.