Review

„Jumanji“ goes „Zathura“. Altes Prinzip inhaltlich neu aufgepeppt.


Die zwei Brüder Walter und Danny mögen sich nicht wirklich gerne... Doch als sie das Spiel Zathura entdecken, begeben sie sich samt Haus und Schwester auf einen schrillen Trip ins Weltall. Von nem Meteorschauer werden sie im Spiel willkommen geheißen, welches auch noch weitere Überraschungen für sie parat hält. Um wieder zurück auf ihren Planeten Erde zu kommen müssen sie jedoch das Spiel zu Ende spielen. Zum Glück steht ihnen ein hilfreicher Astronaut zur Seite!

Ja na ja gut, also was neues und innovatives ist „Zathura“ nicht wirklich. Der Regisseur Jon Favreau immitiert das Prinzip von „Jumanji“ so offensichtlich, dass er sich nicht dafür schämt. Das ist auch meines Erachtens völlig O.K. . Hier trifft der Zuschauer auf altbewährtes und freut sich auf eine galaktische Version des Wildnisvorgängers.
Die Effekte sind durchweg optisch sehr ansprechend und dadurch auch als gelungen zu bezeichnen. Die beiden Jungens machen ihre Sache echt gut und man fiebert richtig mit ihnen mit, wenn sie eine Karte ziehen müssen die mehr oder minder frohe Botschaften verkündet.

Fazit:

„Zathura“ erfindet das Rand nicht neu, sondern modifiziert es. Das finde ich persönlich gut, weil mir das Weltraumset eher zusagt als die Inszenierung des Vorgängers. Das ist jedoch Geschmackssache.
Solide Darsteller, gute Effekte, nette und bekannte Story und schlussendlich ein hoher banaler Unterhaltungswert, machen „Zathura“ eher für Kinder, aber auch für manch junggebliebenen Erwachsenen sehenswert, der nicht allzu viel erwartet!

7,5 Punkte mit Aufwärtstendenz!

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