Zeig mir deinen Freund und ich zeig dir wer du… gern wärst?!
Als sexy-perfider Thriller zwischen Yuppiekrise und Paranoiakrimi, zwischen „Risky Business“ und „Fight Club“, kommt „Bad Influence“ für Fans von James Spader, Rob Lowe und der 80er dahergeritten wie eine nackte Verführung auf der Rakete! Es geht um einen erfolgreichen Geschäftsmann, den man trotzdem als Loser abstempeln kann und der einfach nahe null Selbstbewusstsein hat. Doch als er eines Tages einen attraktiven und starken neuen Kumpel kennenlernt und ihn sich als Vorbild nimmt, gerät sein Leben auf gefährliche Pfade…
„Bad Influence“ ist ein heisser Thriller zwischen „Eyes Wide Shut“, „Wall Street“, „American Psycho“ und „Fatal Attraction“. Definitiv heutzutage mit zu wenig Bekanntheit „gesegnet“. Spader ist immer einen Blick wert. Lowe war nie schöner. Der Aufbau ist effektiver als der Abschluss. Aber insgesamt ein schöner, das maskuline Selbstvertrauen und die Männlichkeit allgemein etwas hinter's Licht führender, entlarvender Ritt. Er schafft es nie einen komplett zum Staunen zu bringen oder zu schockieren. Dafür fehlen ihm dann doch vielleicht Eier, Spitzen und Ideen. Aber er unterhält unverschämt gut, er ist angenehm für Auge und Ohr, ein stilvoller Whiskyflick. Ein gemeines Psychoduell. Ein gern gesehener Schleier.
Fazit: Sex, Lügen und Videotapes… zwischen Vexierspiel und dem untalentierten Mr. Replay… „Bad Influence“ gehört mehr gesehen. Und gefühlt!