"Metro" ist ein ziemlich actionreicher Film mit ein paar richtig guten Szenen, vor allem die letzte Viertelstunde des Films ist spannend und spektakulär inszeniert.
Obwohl er hier mal nicht ganz soooo witzig ist wie in manch anderem seiner Filme, überzeugt auch Eddie Murphy in der Hauptrolle als etwas anderer Vermittler bei Geiselnahmen.
Schade, dass diese positiven Dinge durch ein etwas durcheinander geratenes Drehbuch, dass mit unnötigen und inkosequent verfolgten Nebengeschichten vollgepackt wurde, leicht zerstört werden. So muss sich Scott Roper alias Eddie Murphy um seine Ex-Freundin kümmern (die dann zwischendurch mal einen neuen Freund hat) und bekommt außerdem, nachdem sein langjähriger Partner umgebracht wurde, einen neuen Kollegen, den er in den Beruf einweisen muss, was ihn nicht gerade begeistert. Zusätzlich baut sich noch eine Feindschaft zwischen dem Mörder seines Partners (den Scott Roper inzwischen geschnappt hat) und Roper auf, weswegen der Mörder seinem Cousin befielt, Ropers Freundin umzubringen usw.( ich will ja nicht zu viel verraten).
Das ganze klingt nicht nur wirr und durcheinander, das IST wirr und durcheinander. Meiner Meinung nach hätte man sich besser auf einen Handlungsstrang festlegen sollen und z.B. die Geiselnahmen oder die Beziehung von Eddie Murphy zu seinem neuen Kollegen etwas detaillierter (und vielleicht auch witziger) darstellen sollen (obwohl das wiederum auch schon oft genug in anderen Filmen wie "Rush Hour" oder "Nix zu verlieren" getan wurde).
Trotzdem ist der Film doch noch recht unterhaltsam, und die Actionszenen können durchaus überzeugen.
Deshalb gibts immerhin 7/10 Punkte.