Als Fan von Musikfilmen schaute ich mir "Rockstars Forever" an, wollte mich 90 Minuten lang unterhalten lassen, ohne jetzt etwas erwarten zu wollen. Wenn man so an diesen Film herangeht, wird man sicher nicht enttäuscht.
Jerry Harden ist Banker und seine Ehe kriselt. Er hat Sohn und Tochter. Was diese nicht wissen, ist, Jerry ist eigtentlich der "Dagger", Frontman der legendären und umstrittenen Band "Rock Toxin" aus den 80ern. Nun wartet ein Revival und Jerry lässt sich breitschlagen. Zunächst schaut es so aus, als ob dies ein großes Problem darstellen wird. Doch alles kommt anders.
Eigentlich reicht diese Inhaltsangabe, um den Film zu kennen oder behaupten zu können, den Film gesehen zu haben. "Rockstars Forever" bietet äußerst kurzweilige 90 Minuten, doch die Story ist nichts Neues. Es gibt einige witzige Momente, doch da ist auch nicht wirklich viel, womit man jetzt nicht gerechnet hätte. Es ist immer so eine Sache mit solchen Filmen. Sie bieten zwar Kurzweile und gute Unterhaltung, wenn man sich allerdings darüber Gedanken machen, bemerkt man, wie schlicht, simpel und absolut klischeehaft alles ist.
Die Schauspieler sind von der Stange, der langweilige Vater ist eigentlich der coole Macker, der Sohn hat selber eine Rockband und kann, wieso auch immer, beim Abschlussgig den Bass bedienen wie kein Zweiter. Erstens spielt er in seiner eigenen Band Gitarre und zweitens ist "Rock Toxin" ja jetzt nicht seine eigene Band, aber naja, der Sohn muss halt dann eben noch mit dem Vater auf der Bühne stehen, um den Film abzurunden.
Hirn ausschalten, zurücklehnen und einen unterhaltsamen Film anschauen. Doch zu mehr ist er nicht gut, da mich weder die Musik angesprochen hat noch es irgendwelche tollen und erinnerungswürdigen Szenen gibt. Man kann hin und wieder schmunzeln, das wars aber dann auch schon.
Wer nichts vorhat, kann allerdings nicht viel falsch machen. 5,5/10 Punkte