Die Serie Friends ist die finanziell erfolgreichste Sitcom aller Zeiten. Meiner Meinung nach berechtigt, obwohl einige Sitcoms in letzter Zeit erschienen sind, die das Potential haben mit Friends, zwar noch nicht finanziell, aber vom Humor und den Characteren her in Konkurenz mit ihr zu treten.
Die Serie Friends dreht sich um die 6 Hauptcharactere Joseph (Joey) Tribiani (Mat LeBlanc), Pheoebe Buffay (Lisa Kudrow), Ross Geller (David Schwimmer), Monica Geller/Bing (Courtney Cox-Arquette) und Chandler Bing (Matthew Perry) und Rachel Green (Jennifer Aniston). Die 6 Hauptpersonen geraten in so manchen Schlamassel und so manche Beziehung. Der Witz und der Charme der Serie ergibt sich durch diese Charaktere und ihre Beziehungen (auch untereinander). Jeder von den sechs hat seine Marotten und Fehler und genau das macht sie auch so liebenswert, da man sich mit jedem einzelnen identifizieren. Mit jedem einzelnen mehr oder weniger. Auch wenn einem zum Beispiel Ross' Besserwisserei oder Monicas Putzfimmel noch so sehr auf die Nerven gehen, gibt es jederzeit Momente, die die liebenswerten Seiten der Beiden hervorheben und man nie eine wirkliche Abneigung gegen sie aufbauen kann.
Durch die bis jetzt 9 Staffeln kommen und gehen so manche Nebencharaktere und Gaststars. Vor allem mit zunehmender Popularität nahm auch die Zahl der Gaststars zu. Hier nochmal eine Zusammenfassung aller Gaststars nach ihrem Erscheinen, damit man sich ein Bild machen kann: Jay Leno, Helen Hunt, George Clooney, Leah Remini (vor King of Queens), Brook Shields, Julia Roberts, Jean-Claude van Damme, Charlie Sheen. David Arquette, Isabella Rossellini, Ben Stiller, Robin Williams, Billy Crystal, Sarah Ferguson, Ralph Lauren, Reese Witherspoon, Kristin Davis (Sex and the City), Jason Alexander (Seinfeld), Susan Sarandon, Denise Richards, Winona Ryder, Gary Oldman, Sean Penn, Brad Pitt, Alec Baldwin, Freddie Prinze Jr, Christina Applegate, Jeff Goldblum, John Stamos (Full-House) und Danny Devito. Eine beeindruckende Liste an Stars welche wohl auch das Potential der Serie erkannt haben bzw einen Stück vom Kuchen haben möchten.
Der Humor von Friends reicht von Slapstickeinlagen, bis hin zu Wortwitz (der meist bei der deutschen Übersetzung leider auf der Strecke bleibt). Die meisten komischen Situationen folgen aus den bereits genannten Marotten und dies setzt sich über alle Staffeln hinweg fort.
Die Serie beweist durch alle Staffeln Qualität und Humor, wobei einem die Charactere von Staffel zu Staffel immer mehr ans Herz wachsen und man auch mit ihnen fiebert und leidet, und bei dem immer überraschenden Staffel am liebsten sofort die nächste Staffel kaufen möchte da es natürlich immer an der spannendsten Stelle aufhört,
Der Soundtrack der Serie ist sehr amerikanisch gestaltet und passt in jeder Situation sehr gut zum Geschehen. Der Titelsong hat hier genau so viel Potential wie die Serie. Er hat eine eingängige Melodie und passt auch vom Text her sehr gut zur Serie und geht einem nur noch schwer wieder aus dem Kopf.
Negativ kann man nur anmerken, dass man sich die eingespielten Lacher hätte sparen können. Diese waren vielleicht bei der ersten Folge der Serie (Herbst 1994) noch angebracht bzw üblich aber heutzutage, meiner Meinung nach, doch eher fehl am Platze.
Fazit:
Friends ist eine sympathische Sitcom, deren Charme sich kaum jemand entziehen kann, was auch den Erfolg voll und ganz erklärt. Diese Serie muss in einem Satz genannt werden mit den besten Sitcoms aller Zeiten.