Review

In einer unterirdischen Militärbasis treibt ein Monster in Menschengestalt sein Unwesen. Der alienerfahrene Lance Henriksen rückt dem nach menschlichen Hirnen gierenden Killer zu Leibe.

Joe Gaytons "Mindripper" ist ein kurzweilig unterhaltsames Horrorvergnügen der B-Kategorie. Das Eingeschlossenen-Szenario hat man zwar in verschiedensten Variation schon zig mal gesehen, dennoch gehört Gaytons Werk zu den unterhaltsameren seiner Art. Dies liegt nicht nur am ewig coolen Lance Henriksen sondern auch an der durchaus angenehmen Schauer-Atmosphäre sowie einigen gelungenen Hetz- und Mordszenen in den finsteren Katakomben der geheimen Forschungsstation. Das Prädikat "splattrig" zu verteilen wäre dann aber vielleicht etwas hochgegriffen. Freunde härterer Horrorfilme dürften jedoch mit dem ein oder anderen Hirn ordentlich bedient werden. Wie die Geschichte letztlich ausgeht, dürfte wieder jedem klar sein.

Leider fehlt es "Mindripper" mitunter an Spannung und Dramatik, auch die Charaktere wirken wenig überzeugend ausgearbeitet.
Kurz und bündig: Nette, solide inszenierte und gespielte Horrorunterhaltung, die jedoch keine Neuerungen mit sich bringt und somit ein wenig in der Masse gleichartiger Filme wie "Shadowzone" oder "Alien Terminator" versandet. Dürfte em ehesten durch den Schriftzug "Wes Craven" sein Publikum ziehen. So oder so, in jedem Fall ist der Film Geschackssache und am ehesten Freunden leicht trashiger, anspruchsfreier Horrorunterhaltung anzuraten!

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