Die Mitarbeiter eines unterirdischen Gentech-Labors finden einen schwer verletzten Mann in der Wüste. Mit einem Virus geimpft gerät dass unfreiwillige Versuchskaninchen nach einem halben Jahr außer Kontrolle, als dieser nach seinem vermeintlichen Tod zur ernsthaften Bedrohung wird... Die Vorgehensweise, um dem Biest beizukommen, teilt die kleine Crew in zwei Lager, nicht minder geplagt ist der ehemals verantwortliche Forscher Stockton (Lance Henrikson), der auf dem Weg zum Campen einen Abstecher zum Außenposten macht, um dort auszuhelfen. Seine Kinder im Gepäck haben alles andere im Sinn, doch im Inneren des Labors gefangen mit dem Mutierten beginnt für alle die Jagd durch die dunklen Gänge. Mit wenig Aufriss und vor allem mit weniger Spannung als „Alien“ etwa und weniger Unterhaltungswert als Roger Cormans „Mutant“ zieht Produzent Wes Craven diesen Streifen auf. Was Corman mit seinem Trash-Streifen richtig machte, nämlich diesen nicht ernst zu nehmen, macht auch Regisseur Joe Gayton hier grundsätzlich falsch. Sein Monster ist leider überhaupt nicht furchteinflößend und wird zudem vom peinlichen Blindgänger Dan Blom mit fauchendem Gebrüll gemimt. Ziemlich doof wird der genetisch mutierteThor vom Bodybuilder gespielt, sein Stachel, der ihm aus dem Gaumen wächst, tja den gab es bei Cronenbergs „Shivers“ in anderer Art schon besser. Was bleibt sind ganz amüsante Familientwists zwischen Stockton und seinen Kindern, sein Sohn Scott (Giovanni Ribisi), der gerade seine aufmüpfige Phase mit Punkattitüde durchläuft und seine Tochter Wendy (Natasha Gregson Wagner), von Daddy genervt, von ihrem sexuell orientierten Freund jedoch ebenso, das war es auch schon. Als B-Movie von der Stange wäre "Mindripper" ohne das dämlich-kitschige Finale vielleicht gerade so erträglich, lädt zwischendrin sogar zum Schmunzeln ein, vom Namen Wes Craven sollte man sich tunlichst nicht blenden lassen und etwas qualitativ Ansprechendes oder gar Spannendes erhoffen.
Fazit: Überflüssig, wie das Gekreische vom Mutanten, das müssen selbst Fans von Wes Craven nicht gesehen haben. 3/10 Punkten