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Wissenschaftler finden in der Wüste einen halbtoten Menschen. Die nehmen ihn mit in ihr Labor und führen geheime Experimente an ihm durch.
Nach einiger Zeit zeigen sich an dem Versuchsobjekt seltsame Veränderungen. Er wächst um ein Vielfaches seiner bisherigen Größe und verhält sich auch sonst sehr merkwürdig. Nach einem weiteren Experiment gelingt ihm die Flucht. Doch weit kommt er nicht, denn der Laborkomplex ist hermetisch abgeriegelt.
Unglücklicherweise sind aber auch die Wissenschaftler bald in der Falle, denn einer der Doktoren will die Versuchsreihe unter allen umständen zum erfolgreichen Abschluss bringen und geht dabei über Leichen.
Der eigentliche Entwickler des Virus, welches dem Mann gespritzt wurde Dr. Stockton. Man konnte ihn noch gerade informieren das was nicht stimmt bevor die Hölle losbrach. Stockton macht sich gemeinsam mit seinen Kindern auf den Weg um nach den Rechten zu sehen. Als sie jedoch den komplex betreten sitzen auch sie in der Falle, bedroht von einer Kreatur, die unheimlichen Appetit auf Hirn zu haben scheint.

Warum man diesen B-Movie, der schon an der Grenze zum C-Movie kratzt, in Deutschland zu den „The Hills have Eyes“ Filmen hinzurechnet ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Vielleicht liegt es ja an dem Mann, den man in der Wüste findet. Hier könnte man die Parallele zu Berrymans Filmableben im zweiten Teil ziehen. Vom Aussehen hat der hier zu sehende Mensch mit Berryman aber rein gar nichts gemein.

Mindripper ist ein echt trashiges Filmchen, konstruiert nach Schema C. Die Story ist echter Blödsinn und dem Budget sieht man zu jedem Zeitpunkt seine geringe Menge an. Dabei erinnert mich die Kratur an Thooms aus Akte X. Dieser verspeist dort die Leber von Menschen, der Mindripper nascht gern an Gehirnen. Besonders splattrig fällt dies nicht aus, obschon man sich hier und da Mühe zu geben scheint dem Zuschauer wenigstens etwas zu zeigen.
Voll der Kracher sind die Szenen im Flugzeug und in dem Transporter am Schluss des Filmes. Hier wird einem nie der Blick nach draußen gewährt was es u offensichtlich macht, dass man bei der Flugzeugszene am Boden war und lediglich die Maschine hin und her gerüttelt wurde, und auch bei der Transporter Szene selbiges ablieft. Besonders letzteres macht das ganze zur ganz billigen Farce.

Schauspielermäßig erlebt man B-Movie Star Lance Henricksen, der sich neben seinen Big Budget Aktivitäten nie zu schade ist zum Geld verdienen auch in B-Movies mitzuwirken. Er trägt seine Haut manchmal schon etwas zu billig zu Markte.
In einen seiner ersten Rollen kann man zudem Giovanni Ribisi sehen, was mich doch ungemein positiv überraschte. Der in meinen Augen sehr begabte Schauspieler hebt den Film mit seinem Spiel um einiges an, kann ihn aber letztendlich auch nicht retten.

„Mindripper“ ist ein B-Movie Trashfilm wie er im Buche steht. Das Budget war extrem niedrig und das schlägt sich auch auf den gesamten Streifen nieder und wirkt sich aus auf Story und Effekte. Mit „The Hills have Eyes“ hat das Ganze überhaupt nichts mehr zu tun. Einzigste Verbindung ist Wes Craven, der als Produzent bei diesem Machwerk fungierte. Das Drehbuch ging auf das Konto von Cravens Sohn Jonathan.

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