Review

Eine recht gelungene Fortsetzung von Regisseur Jack Arnold´s "Der Schrecken vom Amazonas", die er mit "Die Rache des Ungeheuers" nur ein Jahr später drehte. Zu Anfang spielt der Film wieder im Amazonas und man zeigt wie man den Kiemenmenschen, der den ersten Teil also doch überlebt hat, einfängt. Dann gibt es einen Schnitt und der Film spielt nun in Florida, wo man den Kiemenmenschen in einem Vergnügungspark in einem Aquarium unterbringt. Man will ihn studieren, aber auch gleichzeit wird er den Besuchern zur Schau gestellt. Wie auch schon im ersten Teil, verliebt sich das Urzeitmonster wieder in einer Frau und das Schicksal nimmt seinen lauf. Soviel zur Geschichte des Streifens. Diesmal muss der Kiemenmensch sich in einen fremden Terretorium behaupten. War er im ersten Film noch im Amazonas, in seinem zu Hause wo er sich auskennt, muss er sich nun für ihn in einer fremden Welt zurechtfinden. Auch die Fortsetzung macht wieder ein menge Spaß, auch wenn die Szenen im Aquarium, wo der Kiemenmensch untersucht wurde, sich schon mal arg in die länge zog, aber im letzten Drittel ging es ja dann auch Actionmäßig etwas mehr zur Sache. Der Film ist diesmal deutlich Abwechslungsreicher als der erste Teil, der ja nur am Amazonas spielte, hat man hier am Anfang auch den Amazonas, dann den Vergnügungspark und zum Schluß läuft der Kiemenmensch noch am Strand entlang. Auch ist die Gewaltdarstellung deutlich härter ausgefallen, als noch beim Vorgänger. Der Streifen bietet auch wieder eine sehr stimmungsvolle Gruselatmosphäre und der Score tut sein übriges. Die Darsteller können auch wieder überzeugen. Aus "Der Schrecken vom Amazonas", sehen wir nochmals am Anfang, diesmal mit seinem Schiff RITA II, Nestor Paiva, als Kaptäin. Durch sein Mitwirkung, wird auch ein Bezug zum ersten Film hergestellt. Den weiblichen Part übernahm diesmal die äußerst attraktive Lori Nelson, die auch hier das Objekt der Begierde für den Kiemenmensch ist. Eine Liebesgeschichte ist auch wieder vorhanden. Die ereignet sich zwischen Lori Nelson und John Agar, den man aus Filmen wie "Tarantula (1995)", ebenfalls von Jack Arnold oder "Die Augen des Satans (1957)" her kennt. Ich habe mich wieder bestens Unterhalten gefühlt.

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