Review

Was für eine Gurke!
Der zweite Teil dieses mäßigen King-Aufgusses war ja schon schröcklich, aber jetzt ist der Bodensatz wirklich erreicht.
Eine Verwandtschaft zu der Originalkurzgeschichte bietet nur das Ideechen, daß hier jemand einen Höllenpakt geschlossen, um länger zu leben und jemand dagegen angeht. Tralala, wo bist du ?
Na, in der Antarktis natürlich, dem idealen Ort, um im Auge des immerwährenden Dauerfrosts in einer nicht näher sinnvoll erklärten Mine per Pentagramm den Butzemann zu beschwören. Darob wurden die anwesenden Wissenschaftler schon gemeuchelt und die zwei Marines (oder was auch immer diese Pappnasen darstellen sollen) entpuppen sich als a) prächtiges Opfer (weiblich) und b) Brudes des großen Okkult-Mumpitz, der im Hintergrund die Fäden zieht.
In der Folge rennt man durch die Mine (boh!), wird das Funkgerät zerstört (uuh!), taucht ein dämonisches Buch auf (aah!) und einige Untote tauchen auf und verschwinden wieder (buh!). Ständig latscht einer in die Mine und zurück und der verbleibende Marine zerrt mit seinem neurotisch-cholerischen Gehabe derbst an unseren Nerven.

Hin und wieder weckt uns die eine oder andere Rückblende aus dem Tiefschlaf, damit wir das erfahren, was wir ohne Erklärung eh schon geahnt hätten. Prima!
Mein persönlicher Knüller ist der Adept des Schwarzmagiers, der immer mit Mütze rumläuft, weil ihm sein Meister das Pentagramm sinnvollerweise in die Stirn geritzt hat. Bombennummer!

Es ist nicht viel los, meistens bemüht man sich, die Zeit zu überbrücken, aber „Thing“-Feeling will in diesen Studiokulissen eh nicht aufkommen und falls sich mal jemand sinnvoll oder rational verhalten sollte, ist das deutlich Zufall. Da hilft auch DS-9-Schnuckelchen Chase Masterson wenig, die ist bald tot und steckt bis dahin in einem dicken Thermomantel.

Auch in diesem Fall also wieder Zeitverschwendung deluxe, nur eben mal am Nordpol. (2/10)

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