Auf den ersten Blick könnte man sagen, Shrek ist ein reiner Kinderfilm. Dies ist aber nicht so, da es gerade hier böse Zoten gibt, die so manches Kind überhaupt nicht verstehen kann.
Der Oger Shrek lebt alleine und zufrieden in seinem Sumpf. Da aber der böse Lord Farquaard sämtliche Fabelwesen aus seinem Königreich verbannt, hocken diese nun alle bei Shrek vor der Tür, incl. des immer geschwätzigen Esel. Shrek ist natürlich sauer und geht zu Farquaard. Dieser macht ihm schließlich das Angebot: Wenn Shrek eine von Farquaard ausgewählte Prinzessin rettet, bekommt er seinen Sumpf wieder. Gesagt getan, machen sich Shrek und der immer noch ununterbrochen labernde Esel auf den Weg. Beiden steht ein Kampf gegen einen Drachen bevor, der die Prinzessin Fiona gefangen hält...
Dem Zuschauer wird ganz schnell klar, dass Shrek eigentlich überhaupt kein Märchen für Kinder ist, da die Sprüche und Anspielungen teilweise wirklich deftig auf Erwachsenenebene liegen. Deswegen ist so mancher Lacher vorprogrammiert.
Auch ist die heile Märchenwelt gar nicht so schön wie sie immer dargestellt wird, denn wenn es mal hart auf hart kommt, verkauft unter anderem auf der alte Geppeto (was weiß ich wie man den schreibt) seinen Pinocchio oder einer der drei kleinen Bärchen landet als Bettvorleger in Farquaards Schloss.
Die Animationen und der Sound überzeugen vollkommen in dem Film, alles wurde exzellent gezeichnet. Großer Kritikpunkt meiner Meinung nach ist die deutsche Synchro, die ich bis auf den Esel nicht so gelungen finde, besonders Shrek klingt irgendwie komisch und gefällt mir nicht. Da ist die Originalsynchro um Klassen besser.
Auch ist Shrek meiner Meinung nach nicht DER Überknaller schlechthin, der jetzt jeden Animationsfilm in den Schatten stellt, aber gelungen ist er schon und gesehen haben sollte ihn jeder.
Fazit: Gelungenes „Märchen“ für jung und besonders für alle älteren Freunde des Films.